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Südtiroler Schüttelbrot

Hart aber herzlich! Knackige Krachmacher sind sie wirklich, die Südtiroler Schüttelbrote, die man bei der Marende in Begleitung von Speck, Kaminwurzen und Käse aufgetischt bekommt.

Südtiroler Brettljause
Südtiroler Brettljause

Brotzeit mit Speck, Wein und Schüttelbrot.

© Thiel Oskar / pixelio.de

Das originale Schüttelbrot ist ein hartes, knuspriges Fladenbrot, das so ganz und gar typisch südtirolerisch ist. Seit Jahrhunderten wird das Schüttelbrot aus Roggenmehl, Wasser, Hefe und Salz hergestellt. Durch die Zugabe von Kümmel, Fenchel, Anis, Koriander und Bockshornklee erhält es seinen einzigartig würzigen Geschmack. Die Zutaten werden zu einem Teig verknetet und dann durch Schütteln – daher auch der Name – in die typische dünne Fladenform gebracht.

Im Ofen knusprig gebacken behält es seine Form, wird hart und etwas zäh und bleibt somit über einen längeren Zeitraum haltbar. Wahrscheinlich ist es gerade deswegen schon immer auf den Südtiroler Bauernhöfen zubereitet worden.

Am besten schmeckt das Südtiroler Schüttelbrot mit Speck oder Käse, Radieschen und Kren. Modern und fast schon ein wenig extravagant ist die Beigabe von Lachs oder Kräuterbuttern. Dazu noch ein Glas Südtiroler Wein und das Geschmackserlebnis ist perfekt.

Das Rezept für zu Hause

Zutaten für 20 Stück:

  • 250 g Weizenmehl
  • 250 g Roggenmehl
  • 100 g Roggenschrot, mittelfein
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • 1/8 l Buttermilch
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Ei
  • je 1/2 TL Kümmel, Koriander, Bockshornklee, Anis und Fenchelsaat
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • Kleie für das Backblech

Zubereitung:

Die Mehlsorten und das Schrot in einer Schüssel mischen und eine Vertiefung in die Mitte drücken. Die Hefe in 1/4 l lauwarmes Wasser bröckeln, den Zucker dazugeben und unter Rühren auflösen. Hefemilch in die Mehlmulde rühren und das Salz auf den Mehlrand geben. Buttermilch, Öl, Ei und Gewürze zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend den Teil mit Mehl bestäubt abgedeckt an einem warmen Ort etwa 50 Minuten gehen lassen.

Den Teig noch kräftig durchkneten und in 20 Portionen teilen, per Hand etwa 5 mm dicke Fladen flach schüttelt. Die Fladen auf mit Kleie bestreute Backbleche legen. Teigoberfläche mehrmals mit einer Gabel einstechen und die Fladen noch einmal abgedeckt etwa 20 Minuten ruhen lassen.

Teigfladen im Backofen (210 °C) etwa 10 Minuten backen. Nach dem Backen luftig aufbewahren, damit die Fladen trocknen.

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