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Kaiserschmarrn

Bei diesem Gericht ist der Name majestätisch, der Genuss himmlisch und die Zubereitung einfach.

Kaiserschmarrn
Kaiserschmarrn

Der Kaiserschmarrn ist eine Süßspeise serviert mit Preiselbeermarmelade. Ideal für einen Nachmittagssnack!

© Associazione Turistica Val Senales/Helmuth Rier
Kaiserschmarrn
Kaiserschmarrn

Der Kaiserschmarren ist ein typische Südtiroler Leckerei und wird gerne in Almhütten, in Restaurants sowie zu Hause genossen.

© IDM Alto Adige/trickytine
Kaiserschmarrn
Kaiserschmarrn

In den Gasthäusern, Restaurants und Almhütten in Partschins und Umgebung genießen Sie typische Südtiroler Gerichte und traditionelle Süßspeisen.

© Helmuth Rier - TV Partschins
Kaiserschmarrn
Kaiserschmarrn

Ein Kaiserschmarrn so wie man ihn früher gegessen hat - alle aus einer Eisenpfanne. Manchmal musste man schon schnell sein um etwas abzubekommen.

© Berggasthaus Plörr

Aus einem einfachen Teig, der aus Milch, Eiern, Mehl und einer Prise Salz zusammengerührt wird, entsteht in der Pfanne eines der Gerichte, die – fast – jeder mag. Nicht fehlen darf eine ordentliche Portion Staubzucker am Schluss. Ob als üppiges Dessert oder als süße Hauptspeise – besonders gut schmeckt der Kaiserschmarrn (oder Kaiserschmarren) nach einer schönen Wanderung oder Biketour.  

In Südtiroler Hütten und Restaurants wird der Kaiserschmarrn mit Grantenmarmelade (Preiselbeerkonfitüre) serviert. In Wien wird er eher mit Zwetschgenröster (sehr dickflüssigem Pflaumenkompott) oder Apfelmus aufgetischt. Bei aufwändigeren Varianten wird der Schmarrn im Backofen karamellisiert. Ob Rosinen in den Teig gehören oder nicht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen.

Eine der Legenden rund um den Ursprung des Kaiserschmarrns lautet so: Eines Abends soll Kaiser Franz Joseph von Österreich seinen Koch darum gebeten haben, ihm eine Palatschinke (dünner Pfannkuchen, Crêpe) im Arbeitszimmer zu servieren. Der Koch steckte mitten in der Vorbereitung des Abendessens für den Rest der kaiserlichen Familie und vergaß die Palatschinke in der Pfanne. Beim Wenden bekam sie zu den verbrannten Stellen noch einen Riss. Da der Koch keine Zeit für eine zweite Palatschinke hatte, riss er die verunglückte Palatschinke in Stücke und verdeckte die verbrannten Stellen mit Staubzucker. Die für die Füllung vorgesehene Marmelade gab er daneben auf den Teller. Die süße Speise schmeckte dem Kaiser so gut, dass sie zu seinem Lieblingsgericht wurde.

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Rezept für 3-4 Personen

Zutaten:

  • 50 g Rosinen
  • 100 g Mehl (Typ 00)
  • 50 g Zucker
  • 175 ml Vollmilch
  • 30 ml Rum
  • 4 Eier (Größe M)
  • 60 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer Vanilleschote (oder 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker)
  • Puderzucker zum Bestreuen
  • Preiselbeerkonfitüre (oder andere Fruchtkonfitüre)

Zubereitung:

Zuerst die Rosinen in Rum einweichen. Das Eigelb vom Eiweiß trennen und zusammen mit dem Vanillemark in eine Schüssel geben. Dann abwechselnd Milch und Mehl mit Schneebesen oder Quirl unterrühren, sodass ein glatter Teig ohne Klumpen entsteht. Das Eiweiß mit der Prise Salz und dem Zucker steif schlagen und anschließend löffelweise vorsichtig mit dem Schneebesen mit dem Teig vermengen. Nun die gut ausgedrückten Rosinen in den Teig mengen.

Butter in einer Pfanne mit ca. 25 cm Durchmesser schmelzen. Sobald die Butter heiß ist, ein Drittel des Teiges einfüllen. Zuerst auf der einen Seite goldbraun backen und dann wenden. Wenn der Teig auch auf der zweiten Seite goldbraun ist, mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern in mundgerechte Stücke reißen und bei Bedarf noch etwas nachbräunen. Mit dem restlichen Teig noch zweimal auf die gleiche Weise fortfahren und dabei nicht vergessen, jeweils vor dem Teig ausreichend Butter in die Pfanne zu geben.

Den fertigen Kaiserschmarrn auf einem Teller anrichten, mit Puderzucker bestreuen und rasch mit Preiselbeerkonfitüre servieren.

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