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Urige Landgasthöfe

Es gibt sie noch, jene besonderen Orte, bei denen einfach alles stimmt – vom Essen bis zum Ambiente. Ob Gadertal oder Martelltal, ob Meraner Land oder Ritten, ob Eisacktal oder Pfossental – in allen Ecken Südtirols finden sich Gasthöfe, in denen man sich rundherum wohlfühlt.

Wir verraten, wo in Südtirol herzliche Gastfreundschaft, gute Küche und urige Stuben aufeinandertreffen und präsentieren eine Auswahl der besten Südtiroler Landgasthöfe. Zu beachten ist, dass nicht alle Gasthöfe ganzjährig geöffnet sind.

Buschenschank Pfefferlechner

Der Pfefferlechner in Lana bei Meran wurde im Jahre 1297 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Familie Laimer hat 1981 einen authentischen Buschenschank in den Bauernhof integriert. Angeboten werden neben traditionellen Köstlichkeiten und Spezialitäten vom Hof auch der hauseigene Wein, selbstgebrannter Schnaps und Bier aus der Hausbrauerei. Während die Erwachsenen dem Brenn- oder Braumeister über die Schulter schauen können, bestaunen die Kinder die Pferde und Ziegen des Hofes. Die Buschenschank Pfefferlechner eignet sich auch perfekt dafür, um im Herbst das traditionelle Törggelen zu erleben. Weitere Infos unter +39 0473 562 521.

Berggasthaus Stallwies

Der Stallwieserhof ist der höchste bewirtschaftete Hof im Martelltal und blickt auf eine 600 Jahre lange Geschichte zurück. Seit 300 Jahren – beim Stallwieser sprechen die Zahlen – ist er in Besitz der Familie Stricker, die es versteht, Tiroler Hausmannskost mit italienischer Finesse zu verfeinern. Besonders empfehlenswert sind hier auch die selbst angesetzten Verdauungsschnäpse wie Edelraute und Zirbelkiefer. Genossen wird in holzgetäfelten rustikalen Stuben oder auf der Sonnenterrasse mit Ausblick auf die Laaser Spitze, die auch Orgelspitze genannt wird. Weitere Infos unter +39 0473 744 552.

Gasthof Jägerrast

Mit Schindeln bedeckt, von knorrigen Holzbalken gestützt und rundherum die grandiose Landschaft des Pfossentals, einem Seitental des Schnalstals: So präsentiert sich der Gasthof Jägerrast seinen Besuchern auf knapp 1.700 m inmitten der Texelgruppe. Wurst, Speck und Kaminwurzen werden am Hof selbst von der Familie Kofler hergestellt, und aus der hofeigenen Käserei stammen nicht nur verschiedene köstliche Käsesorten, sondern auch Quark und Joghurt. Die Küchenfee des Gasthofes Jägerrast ist die Bäuerin Erika. Sie weiß, wie man Genießer verwöhnt. Weitere Infos unter +39 0473 679 230.

Gasthaus Zuner

Der Zunerhof auf dem Ritten wurde im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Er ist ein urgemütlicher Bauernhof und besonders für kunstinteressierte Genießer empfehlenswert. Am Hauseingang befinden sich mehrere Fresken, die von einem unbekannten Südtiroler Künstler im Jahr 1730 gemalt worden sind. Bekannt ist der Zunerhof unter anderem für die hausgemachten Knödel und Schlutzer sowie die köstlichen Kuchen. Der Hof liegt auf dem Eisacktaler Keschtnweg und lädt im Oktober und November zum traditionellen Törggelen ein. Weitere Infos unter +39 0471 349 006.

Ansitz Fonteklaus

Das schon im 14. Jahrhundert erwähnte Anwesen Fonteklaus wurde Anfang des 18. Jahrhunderts zu einem Jagdschlösschen ausgebaut. Das Kleinod Südtiroler Adelsarchitektur liegt oberhalb von Klausen. Nicht nur der Blick von der Panoramaterrasse des Ansitzes Fonteklaus aus auf 77 Kirchtürme ist beeindruckend, sondern auch die Qualität der saisonalen und regionalen Küche. Liebhaber edler Tropfen freuen sich über den gut ausgestatteten Weinkeller mit Schwerpunkt auf Südtiroler Weinen. Weitere Infos unter +39 0471 655 654.

Lüch de Vanc

Tutres, Gnoch da zigher und Crafuns Mori: Das sind ladinische Spezialitäten, die im Lüch de Vanc Hof im Weiler Campill im Gadertal nach allen Regeln der bäuerlichen Kochkunst nach Voranmeldung zubereitet werden. Eine köstliche Erfrischung dazu sind die hausgemachten Melissen-, Holunder- und Minzsäfte. Der Hof ist 300 Jahre alt, gehört zur Höfegruppe Seres und liegt am Fuße des mächtigen Dolomitengipfels Peitlerkofel im ursprünglichen Campilltal. Weitere Infos unter +39 0474 590 108.