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Das K. u. K. Museum Bad Egart

Für Nostalgiker, Geschichtsinteressierte und natürlich für Sisi-Fans lohnt sich der Besuch des K. u. K. Museums Bad Egart in Töll, einem Ortsteil von Partschins. Wo einst ein Heilbad war, gibt es jetzt ein Gasthaus mit angeschlossenem Museum, das eine Fülle an Ausstellungsstücken zur Habsburgermonarchie beherbergt.

Karl Platino, besser bekannt als Onkel Taa, bekam von seiner Großtante mit 15 Jahren ein Bild von Elisabeth von Österreich-Ungarn geschenkt. Seither ließ ihn die Leidenschaft für die Österreichisch-Ungarische Monarchie, die auch als k. und k. Doppelmonarchie bezeichnet wird, nicht mehr los. Daraus entstand das K. u. K. Museum, also das kaiserliche und königliche Museum.

Eine berühmte Kaiserin in Partschins

Elisabeth von Österreich-Ungarn (1837-1898) begeistert Karl Platino ganz besonders. Die auch Sisi genannte Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn soll bei ihren Aufenthalten in Meran mehrmals nach Partschins gewandert und auch Bad Egart aufgesucht haben. Bad Egart gilt als ältestes Heilbad Tirols. Es wurde 1430 erstmals urkundlich erwähnt, vermutlich nutzten aber bereits die Römer die Heilkraft der drei Quellen. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte Bad Egart mit dem Bau der neuen Eisenbahnlinie seine Blütezeit. 1956 wurde das Heilbad dann aufgelassen.

Ein ganz besonderes Museum

Im K. u. K. Museum können zahlreiche Exponate aus der Zeit der Habsburgermonarchie bewundert werden, darunter auch persönliche Gegenstände des Kaisers Franz Joseph und seiner Gattin Kaiserin Elisabeth und viele Kuriositäten. Bei einem Rundgang durch die Räume des Museums trifft man auf eine bunte Vielfalt an Ausstellungsstücken mit Schwerpunkt auf der Zeit zwischen 1867 und 1918. Besonders sehenswert sind u.a. eine Biedermeierküche, ein Tante-Emma-Laden sowie Puppen und Porzellan. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, Führungen gibt es auf Anfrage. Auch eine Quelle ist ins Museum integriert.

Ein Ort zum Staunen und Genießen

Der Außenbereich ist für Besucher frei zugänglich. Dort lädt eine Kapelle zur Versöhnung ein, und auch sonst gibt es viel zu entdecken. Neben den Museumsräumen können Besucher sich im gemütlichen Gasthaus kulinarisch verwöhnen lassen. Zuletzt noch ein Detail zu Elisabeth von Österreich-Ungarn: Sie wurde von ihrer Familie Sisi und nicht Sissi genannt. Sissi heißt aber die bekannte Filmtrilogie mit Romy Schneider als Kaiserin Elisabeth, weshalb oft diese Schreibweise verwendet wird.

Weitere Informationen:
K. u. K. Museum Bad Egart
Bahnhofstraße 17 – I-39020 Partschins
Tel.: +39 0473 967 34
museum@bad-egart.com