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Fliegen mit Drohnen in Südtirol

Drohnen sind vielseitig einsetzbar und werden von Jahr zu Jahr populärer. Immer mehr Menschen nutzen Drohnen – privat wie auch gewerblich. Besonders beliebt ist das Fotografieren und Filmen mit Drohnen, da dabei faszinierende Luftaufnahmen entstehen. Je mehr Drohnen in der Luft unterwegs sind, desto größer wird aber auch die Gefahr von Kollisionen oder Unfällen. Deshalb muss sich jeder Drohnenpilot an bestimmte Regeln halten.

Für das Fliegen mit Drohnen gilt in Südtirol grundsätzlich das Regolamento Mezzi Aeri Pilotaggio remoto der zivilen italienischen Luftfahrtbehörde ENAC (Ente Nazionale Aviazione Civile). Auf der Homepage der ENAC ist die italienische und englische Fassung dieser recht komplexen Regelung zu finden.

Strengere Reglementierung bei gewerblicher Tätigkeit

Je nachdem, ob jemand mit einer Drohne eine gewerbliche Tätigkeit ausüben oder sie ausschließlich freizeitmäßig nutzen will, gelten zwei unterschiedliche Rechtsrahmen. Deshalb ist diese Unterscheidung als erster Schritt wichtig, auch wenn sie nicht immer ganz leicht zu treffen ist. Zusätzlich muss berücksichtigt werden, zu welcher Gewichtsklasse die Drohne gehört. Dazu kommen allgemeine Flugregeln und weitere Bestimmungen zur Nutzung fremden Eigentums für Start und Landung, die es zu beachten gilt.

Einhalten der Vorschriften und Rücksichtnahme

Wer in Südtirol eine Drohne aufsteigen lassen will, sollte sich vorab gut informieren. Dabei geht es nicht nur um die Vermeidung von Strafen, sondern auch um Sicherheit und um Respekt vor der Privatsphäre anderer. Ob Einheimischer oder Tourist, ob professioneller Fotograf oder Blogger aus Leidenschaft – damit alle Freude an der Schönheit der alpin-mediterranen Landschaft haben, ist jedenfalls ein rücksichtsvoller Umgang mit Südtirols Natur, mit Mensch und Tier wichtig.

Weitere Informationen:
ENAC Bozen
Tel. +39 0471 252777

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