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Der Felixer Weiher

Am Deutschnonsberg auf etwa 1.600 m Höhe ruht der idyllische Felixer Weiher: Er zieht Wanderer und Mountainbiker an, Schneeschuhwanderer und Rodler. Im Sommer vergnügen sich hier Badegäste und das ganze Jahr über begeistert der Weiher Naturliebhaber.

Wie auch das benachbarte Ultental beeindruckt der Deutschnonsberg durch Ursprünglichkeit und Beschaulichkeit. An der Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino genießen Urlauber eine Extraportion Ruhe und Natur. Einer von vielen schönen Plätzen am Deutschnonsberg ist der Felixer Weiher. Wie archäologische Funde beweisen, lagerten schon in der Steinzeit Jäger an dem auch Tretsee genannten Gewässer.

Naturerlebnis zu jeder Jahreszeit

Etwas oberhalb des Dorfes St. Felix gibt es einen Parkplatz. Von dort aus erreichen Wanderer in rund einer Stunde den Felixer Weiher. Der Weg führt über Lärchenwiesen und durch Wälder. Im Frühling begeistern die Lärchenwiesen mit ihrer bunten Blumenpracht und im Herbst leuchten sie in Goldtönen. Im Winter kommen hier Winterwanderer und Schneeschuhwanderer auf ihre Kosten und auch Rodler, die ihre Abfahrt bei der nahen Felixer Alm starten.

Rund um den unter Naturschutz stehenden Felixer Weiher bringen Infotafeln Fauna und Flora der Gegend näher. Im Sommer bietet ein erfrischendes Bad im Waldsee eine willkommene Abkühlung und auch Mountainbiker machen gerne eine Rast am Felixer Weiher. Vom See aus kann man zum Schönegg, einem wunderbaren Aussichtspunkt am Mendelkamm, oder zum Gantkofel weiterwandern.

Imposantes Naturschauspiel und sehenswerte Bauten

Eine andere empfehlenswerte Wanderung führt von St. Felix aus zum Felixer Wasserfall, dessen tosendes Wasser rund 75 m hinab in die Tiefe stürzt. Von einer Aussichtsplattform, die über 170 Stufen zu erreichen ist, lassen sich die tosenden Wassermassen am besten bewundern. Der Weiler Unsere Liebe Frau im Walde – zusammen mit St. Felix bildet er die Gemeinde Unsere Liebe Frau im Walde-St. Felix – ist wegen seiner Kirche Maria Himmelfahrt ein bekannter Marienwallfahrtsort.

Ein lohnendes Ziel ist auch der Gampen Bunker auf dem Gampenpass. Der faschistische Diktator Benito Mussolini traute seinem Verbündeten, dem nationalsozialistischen Diktator Adolf Hitler, nicht und ließ entlang der italienischen Grenze Tausende von Befestigungsanlagen errichten. Als Teil dieses Alpenwalls entstand zwischen 1940 und 1941 auch die Bunkeranlage am Deutschnonsberg. Heute beherbergt sie eine Mineralienausstellung und eine Bilderausstellung zur historischen Gampenstraße.