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Seiser Alm – die größte Hochalm Europas

Das Gebiet der Seiser Alm erstreckt sich über rund 56 km² und das auf einer Höhe von 1.680 bis 2.350 m über dem Meeresspiegel. Damit ist die malerische Seiser Alm in den Südtiroler Dolomiten Europas größte Hochalm.

Das Hochplateau der Seiser Alm überzeugt durch seine malerische Landschaft, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt sowie durch das reiche Angebot an Freizeit-Aktivitäten im Sommer und im Winter. Ein Teil der sonnigen Seiser Alm liegt im Naturpark Schlern-Rosengarten.

Freizeit auf der Seiser Alm

Damit die natürliche Schönheit geschützt und bewahrt werden kann, ist die Zufahrt für private PKWs zwischen 09.00 und 17.00 Uhr gesperrt. Eine Umlaufbahn bringt Wanderer, Mountainbiker, Wintersportler und Natur-Liebhaber schnell und umweltfreundlich von Seis nach Compatsch auf die Seiser Alm. Wer in den Nachbardörfern Kastelruth oder Völs untergebracht ist, gelangt bequem mit dem Bus zur Talstation der Umlaufbahn.

Compatsch ist die größte Siedlung auf der Alm. Hier befinden sich auch einige Hotels und sie ist touristisch gut erschlossen. Wer es lieber etwas ruhiger mag, findet auf der Seiser Alm aber auch noch ursprünglichere Fleckchen.

Im Sommer lädt die Berglandschaft rund um die Seiser Alm zu ausgedehnten Spaziergängen, Wanderungen und anspruchsvollen Bergtouren ein. Im Winter sind nahezu alle Facetten des Wintersports abgedeckt, wobei Skifahren im Mittelpunkt steht. Darüber hinaus gibt es einen Snowpark, ein weites Netz an Langlaufloipen sowie Rodelbahnen.

Traumhaftes Dolomiten-Panorama

Im Südwesten grenzen der markante Schlern, die Roterspitze und die Rosszähne die Seiser Alm ab. Im Südosten reicht die Hochalm bis an die Langkofelgruppe. Im Norden befinden sich die Randerhebungen Puflatsch und Pizberg, dahinter fällt das Gelände nach Gröden ab. Einen herrlichen Ausblick über das Schlerngebiet bis ins Eisacktal genießt man im Westen.

Geschichte & Sagen

Rund um die Seiser Alm ranken sich viele Mythen und Sagen. So soll der Schlern immer wieder Treffpunkt für die sogenannten Schlernhexen sein, die Unwetter herbeizaubern und magischen Unfug anrichten.

Funde von Pfeilspitzen lassen vermuten, dass die Seiser Alm in der Steinzeit ein beliebtes Jagdgebiet war. Bereits seit der Bronzezeit wurde die Hochalm im Sommer als Weidegebiet genutzt. Auch heute noch bringen die Bauern der Umgebung ihre Kühe, Pferde und Schafe auf die Alm. Zum Almabtrieb im Herbst gibt es ein großes Fest, das Sie nicht verpassen sollten.