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Rosengarten & Latemar

Nadelwälder, sanfte Almweiden und die schroffen Felsen namhafter Berge rahmen das Eggental ein und machen es zu einem wahren Naturparadies. Nicht umsonst ist das Gebiet von Rosengarten und Latemar Teil des UNESCO-Weltnaturerbes.

Der Rosengarten & das Alpenglühen

Als Teil des Naturparks Schlern-Rosengarten zieht sich diese Bergkette rund acht Kilometer vom Schlernmassiv im Norden bis zum Karerpass im Süden. Zehn Gipfel ragen in den steilen Wänden des sagenumwobenen Bergstocks empor – und mehr als zehn Almhütten, zehn Pässe sowie zahlreiche Wanderwege und Klettersteige machen ihn zum beliebten Ziel für Bergfans aller Art.

Die höchste Erhebung der Rosengartengruppe ist der 3.004 m hohe Kesselkogel, auf den auch ein Klettersteig führt. Genauso bekannt sind die Rosengartenspitze, die Rotwand, die Vajolet-Türme sowie die Tour um den ganzen Rosengarten herum.

Ein außergewöhnliches Schauspiel bietet der Rosengarten bei Sonnenuntergang, wenn die Felswände wie von Zauberhand zu leuchten beginnen. Der Sage nach ist es das Werk von König Laurin, der seinen Rosengarten verflucht hat, damit ihn bei Tag und Nacht keiner mehr sehen sollte. Er vergaß jedoch die Dämmerung und so blüht bzw. glüht der Rosengarten hier nach wie vor.

Vermutlich ist es die einzigartige Zusammensetzung des Gesteins, welche den Berg bei tief stehender Sonne rot, rosa, orange und violett strahlen lässt. Doch in jedem Fall ist die "Enrosadira", das Alpenglühen, ein beeindruckendes Naturschauspiel, das man am Rosengarten besonders gut beobachten kann.

Dolomitenriese Latemar

Wer Berg und Natur gern in aller Ruhe erkundet, ist am Latemar genau richtig. Dieser Dolomitenriese mit dem Latemarturm als höchster Erhebung liegt südlich von der Rosengartengruppe, an der Grenze zwischen Südtirol und Trentino. So bildet er auch die Kulisse für den malerischen Karersee, der die Felszacken im Wasser widerspiegelt.

Im Vergleich zu anderen Dolomitenbergen ist das Gebiet rund um den Latemar relativ wenig erschlossen. Das liegt vor allem daran, dass das Latemarmassiv aus eher brüchigem Gestein besteht und so weniger zum Klettern geeignet ist. Zwei Almhütten und zahlreiche Wanderwege laden dennoch zum Bergerlebnis ein. Beliebt sind zum Beispiel die Latemar-Überschreitung, die Tour auf den Latemar- bzw. Diamantiditurm oder der Labyrinthsteig oberhalb des Karesees.