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Wallfahrtsbasilika Maria Weißenstein

Umgeben von Wiesen und Wäldern thront auf einer kleinen Anhöhe nahe des Dorfes Petersberg die bekannteste Wallfahrtskirche Südtirols: Maria Weißenstein. Zur einzigartigen Atmosphäre des Ortes trägt auch der weite Blick bei, der von den Dolomiten mit Schlern und Rosengarten bis zur Ortlergruppe reicht.

Die Wallfahrtsbasilika ist das ganze Jahr über durchgehend von 7.30-19.00 Uhr geöffnet. Von Petersberg, von Deutschnofen und von Aldein aus führen Pilgerwege nach Maria Weißenstein. Besonders schön ist der Kreuzweg von Leifers nach Maria Weißenstein. Die Pfarrkirche von Leifers beherbergt seit Ende des 18. Jahrhunderts auch das Original des Gnadenbildes der Schmerzhaften Mutter Gottes, in Maria Weißenstein selbst befindet sich auf dem prächtigen Barockaltar eine Kopie der 16 cm hohen Pietà aus Alabaster.

Neben Hunderten von Votivtafeln beeindrucken Besucher der Basilika auch die Fresken von Joseph Adam von Mölckh und von Alfons Siber. Direkt neben der Kirche befindet sich die Kapelle des Heiligen Peregrinus Laziosi, dem Schutzpatron der Krebskranken und dem meistverehrten Heiligen des Servitenordens. Eine Pilger- und Jugendherberge, ein Bildungshaus sowie ein Gasthaus sorgen für das geistige und leibliche Wohl der Besucher.

Geschichte

Der Sage nach erschien im Jahr 1553 die Jungfrau Maria dem Bergbauern Leonhard Weißensteiner und heilte ihn von seiner Krankheit. Als Dank dafür ließ der Bauer ein kleines Kirchlein errichten, die sogenannte Ursprungskapelle – sie kann heute noch in der Basilika besichtigt werden. Im 17. Jahrhundert wurde rund um diese Kapelle eine größere barocke Kirche erbaut, da immer mehr Gläubige dorthin pilgerten. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Wallfahrtskirche umgebaut und der Servitenorden ließ ein Kloster errichten.

Papst Johannes Paul II. verlieh Maria Weißenstein 1985 den Titel Basilika und hob damit die große Bedeutung der Wallfahrtskirche ebenso hervor wie durch seinen Besuch 1988.

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