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Kloster Säben

Die Benediktinerinnen-Abtei am Säbener Berg bei Klausen ist ein beliebtes Wahrzeichen Südtirols und thront hoch über dem Eisacktal.

Bereits in der Jungsteinzeit war Säben besiedelt und an der Stelle des heutigen Klosters befand sich später eine spätromanische Siedlung. Anschließend erhielt die Burg Säben bis ins 17. Jahrhundert ihre Funktion als mittelalterliche, bischöfliche Wehrburg und als Verwaltungszentrum der südlichen Gebiete des Bistums Brixen.

Im Jahre 1686 erfolgte dann der Bau des neuen Klosters und einige Jahre später wurde dieses zur Abtei erhoben und beherbergt seither Mitglieder des Benediktinerinnen-Ordens. Besonders kontemplativ, leben die Nonnen in strenger Klausur und befassen sich mit dem Chorgebet und der Hausarbeit. Ebenfalls heißen sie in den Sommermonaten Gäste und Pilger im Gästehaus willkommen.

Mit dem Umbau im 19. Jahrhundert verlor die Anlage ihr Aussehen als mittelalterliche Festung. In unmittelbarere Nähe des Klosters befinden sich mit der Liebfrauenkirche und der Heilig-Kreuz-Kirche zwei zusätzliche Sakralbauten.

Die „Akropolis Südtirols“

Kloster Säben befindet sich in einer prominenten Lage oberhalb der Stadt Klausen und ist bereits von weitem ersichtlich. Da das Eisacktal ein wichtiges Durchzugstal in Südtirol ist, kommen viele Reisende dort vorbei und bestaunen die Benediktinerinnen-Abtei bereits aus der Ferne.

Beginnend im historischen Zentrum von Klausen, führt eine beliebte und gemütliche Wanderung zum Kloster, welche auch in Form einer Rundwanderung gestaltet werden kann. Der traumhafte Blick auf das Eisacktal und die umliegende Bergwelt ist besonders faszinierend.

Einige Teile von Kloster Säben können bei fachkundigen Führungen und auf Voranmeldung besichtigt werden.

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