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Eva Klotz

„Süd-Tirol ist nicht Italien!“ Eva Klotz ist eine Südtiroler Politikerin, die Ihresgleichen sucht. 1951 im Passeiertal geboren, ist sie von klein auf in Berührung mit dem Konflikt zwischen Italien und Südtirol gekommen.

Denn genau während ihrer Jugend fanden Bombenanschläge in Südtirol statt, als sich einige Südtiroler gegen die fortwährenden Italianisierungsbemühungen der Italiener nur noch durch Attentate zu wehren wussten.

Klotz' Vater, Georg Klotz, war in dieser schweren Zeit einer der Freiheitskämpfer, die an den Sprengstoffanschlägen auf Strommasten beteiligt waren. Er floh ins Exil nach Österreich, um einer langjährigen Haftstrafe in Italien zu entgehen und starb dort im Jahr 1976. Wohl von ihm hat Eva Klotz die Freiheitsliebe geerbt. Heute setzt sie sich nach wie vor für ein Südtirol ohne Italien ein. 2007 hat sie die Partei "Süd-Tiroler Freiheit" gegründet und mit polemischen Slogans wie "Süd-Tirol ist nicht Italien" für Furore gesorgt.

Ohne Zweifel ist Eva Klotz eine Hardlinerin. Sie und ihre Partei sehen im italienischen Staat die Wurzel allen Übels im Lande und wollen die Selbstbestimmung und das "Los von Rom" ausrufen. Außerdem setzt sich die Partei für die Entfernung faschistischer Relikte in Südtirol ein.

Die Politikerin mit dem charakteristischen Zopf ist seit ihrem Eintreten in die Politik keinen Zentimeter von ihren Überzeugungen abgerückt. Man mag von ihren politischen und gesellschaftlichen Einstellungen halten was man will, doch sie steht zu dem, was sie sagt und lebt ihre Meinung, wie sonst nur wenige in der politischen Welt.

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