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Dolomitenpässe für Rennradfahrer in Südtirol

Traumziel für viele Roadbiker ist Südtirol vor allem wegen der spektakulären Dolomitenpässe, die sportliche Herausforderung perfekt mit traumhaften Ausblicken kombinieren. Hier finden Sie tolle Rennradtouren, auf denen Sie die das UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten von den schönsten Seiten kennenlernen.

Wer über ausreichend Kondition und Durchhaltevermögen verfügt, kann mehrere Pässe zu einer schönen Tour kombinieren – zum Teil führen diese ausgedehnten Rundrouten dann auch in die Provinzen Trentino und Belluno.

Zwei Pässe sind zu wenig

  • Nicht nur für Skifahrer ist die Sellarunde ein Highlight, auch für Roadbiker: Rund um den Sellastock sind die vier Pässe Sellajoch (2.244 m), Grödner Joch (2.121 m), Pordoijoch (2.239 m) und Campolongo-Pass (1.875 m) zu bewältigen. Es gibt mehrere Einstiegsmöglichkeiten in die 58 km lange Runde, von Wolkenstein in Gröden aus sind auf der Strecke gegen den Uhrzeigersinn ca. 1.800 Höhenmeter zu bewältigen.
  • Ebenfalls über vier Dolomitenpässe, aber über noch mehr Höhenmeter – nämlich 2.450 – führt eine 82 km lange Rundtour mit Start in Corvara im Gadertal. Über La Villa geht es zum Valparolapass (2.168 m), dann hinunter zum Passo di Falzarego (2.105 m) und weiter nach Pocòl. Nach einer kurzen Strecke bergab beginnt der Anstieg zum Passo di Giau (2.236 m). Über Colle Santa Lucia geht es nach Arabba und über den Campolongo-Pass (1.875 m) zurück nach Corvara.

Dolomitenpässe im Doppelpack

  • Von Blumau, wenige Kilometer östlich von Bozen, gibt es zwei Straßen hinauf auf den Nigerpass (1.690 m). Die Alte Tierser Straße ist mit bis zu 24 Prozent Steigung die noch größere Challenge. Vom Karerpass (1.752 m) geht es vorbei am Karersee durch das Eggental zurück nach Bozen – eine 67 km lange Runde mit 1.600 Höhenmetern und mit grandiosen Ausblicken auf Rosengarten und Latemar.
  • Schweißtreibend und landschaftlich beeindruckend ist auch eine 101 km lange Runde um die Drei Zinnen mit knapp 2.300 Höhenmetern: Die Rennradtour führt von Toblach zur Auronzohütte und zum Misurinasee. Weiter geht es über den Passo di Sant‘ Antonio (1.489 m) und den Kreuzbergpass (1.636 m) hinunter nach Sexten und zurück nach Toblach.

Ein Pass ist genug

  • Auf das Würzjoch (1.982 m) mit herrlicher Aussicht auf den markanten Peitlerkofel gibt es verschiedene Varianten für Roadbiker. Eine knapp 90 km lange Rundtour mit etwas über 2.300 Höhenmetern startet in Natz im Eisacktal und führt über Brixen und St. Andrä auf das Würzjoch. Von dort geht es über St. Martin in Thurn hinunter und weiter das Gadertal hinaus nach Montal. Dann radelt man auf dem Pustertal Radweg bis Mühlbach und über Schabs zurück nach Natz.
  • Auf dem Furkelpass (1.789 m) geht es ruhiger zu als auf anderen Pässen in den Dolomiten. Eine empfehlenswerte knapp 46 km lange Runde mit etwas über 1.100 Höhenmetern führt von Bruneck über Geiselsberg und Olang auf den Furkelpass. Von dort radelt man weiter hinunter nach St. Vigil in Enneberg und über Maria Saalen und St. Lorenzen zurück nach Bruneck.

Extratipp

Beim Sellaronda Bike Day erleben Radfahrer die vier Pässe der klassischen Sellarunde ganz autofrei und beim Dolomites Bike Day werde sogar fünf Dolomitenpässe für den motorisierten Verkehr gesperrt: Pordoi (2.239 m), Fedaia (2.057 m), Valparola (2.168 m), Falzarego (2.105 m) und Campolongo (1.875 m).

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