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Naturerlebnis Urlesteig im Sarntal

Hier ein wenig im Wasser plantschen, dort ein bisschen herum kraxeln, die lustigen Tiere des Waldes kennen lernen und von geheimnisvollen Gestalten hören, die in den Seen, zwischen den Bäumen und in den Bergen zuhause sein sollen. Wenn Kids mit zum Wandern kommen, darf es nicht langweilig werden!

Wer sich für den Urlesteig im Sarntal entscheidet, braucht sich über Langeweile garantiert keine Gedanken zu machen. Denn der Naturerlebnisweg, der im Sommer 2012 eröffnet wurde, ist ein riesiger Freiluft-Abenteuerpark für kleine (und große) Wasserratten, Klettermaxe und Naturforscher. Seinen Namen hat der Wanderweg von den sogenannten „Urlelockn“, zwei kleinen Seen, an denen man unterwegs vorbeikommt.

Familienausflug nach Reinswald

Zu finden ist der Urlesteig in Reinswald im hinteren Sarntal, genauer gesagt im dortigen Ski- bzw. Wandergebiet. Die Umlaufbahn ist im Sommer in Betrieb, um Wanderer und Panorama-Liebhaber schnell in luftige Höhen zu bringen, wo sie zahlreiche Touren unternehmen oder auch einfach nur die Bergluft und die Sonne genießen können.

Die Bergstation Pichlberg auf 2.130 Metern Meereshöhe dient auch als Ausgangspunkt für die Erlebnis-Tour auf dem Urlesteig. Dieser ist so konzipiert, dass ihn Familien je nach Lust, Laune und Gehfreudigkeit der kleinen und größeren Familienmitglieder in sechs verschiedenen Etappen begehen können – vom kurzen Spaziergang bis hin zur tagesfüllenden Wanderung. Einige der Etappen sind sogar kinderwagentauglich.

1. Abschnitt – Wasser

Der erste Abschnitt ist auch für Kinderwagen geeignet und führt von der genannten Bergstation in ca. 20 Gehminuten zur Pfnatschalm, wo das Thema Wasser im Mittelpunkt steht. Schon hier ist es für Kinder mehr als verlockend, länger zu verweilen, um dem Wasserlauf zu folgen, an den Wasserädern zu drehen, mit dem Floß über den Teich zu fahren oder einfach nur ein wenig im kühlen Nass zu plantschen. Es lohnt sich jedoch durchaus, dem Urlesteig noch länger zu folgen.

2. Abschnitt – Tiere

Die nächste Etappe verläuft ca. 30 Minuten leicht absteigend zur Sunnalm, wobei Schautafeln allerlei interessante Infos zur Tierwelt der Region liefern. Außerdem lädt eine Riesenlibelle aus Holz und Metall zum Kraxeln und Spielen ein. Unterhalb der Sunnalm, wo es der Legende nach einst einen verzauberten See gegeben hat, sind schließlich auch die namensgebenden „Urlelockn“ zu finden.

3. Abschnitt – Geschichte & Kultur

Ein weiteres Teilstück des Urlesteigs befindet sich zwischen der Bergstation Pichlberg und der Getrumalm. Auf dem ca. 60 Minuten langen Abschnitt erfährt man alles Wissenswerte über das Sarntal – von der wohltuenden Wirkung der Sarner Latsche über die hiesige Almwirtschaft bis hin zu den Knappenlöchern am Seeberg. Highlights sind das Latschen-Labyrinth und die Erzählungen der Hirten.

4. Abschnitt – Pflanzen

Von der Getrumalm geht es ca. eine Stunde bergab, am Ufer des kristallklaren Getrumbaches entlang bis zu den „Kehren“. Auf dieser Etappe dreht sich alles um die typische Flora des Sarntals. Eine Kapelle aus Zirmholz lädt zum Verweilen und Nachdenken ein.

5. Abschnitt – Naturgewalten

Der wiederum etwa eine Stunde lange Abschnitt zwischen den „Kehren“ und den Reinswalder Mühlen steht im Zeichen der Naturgewalten, welche von einem Wildbach ausgehen können. Von den Mühlen brauchen Sie noch etwa 10 Minuten, um zur Talstation zurückzukehren.

6. Abschnitt - Almwiese

Der letzte Abschnitt ist kinderwagentauglich und führt als gemütlicher, etwa 25 Minuten langer Spaziergang vom neuen Spielplatz an der Talstation der Reinswalder Kabinenbahn zu den Mühlen.

Schöne Picknick-, Rast- und Spielplätze sind links und rechts des Urlesteigs mehr als genug vorhanden. Die meisten Almhütten, an denen der Weg vorbeiführt, sind für hungrige und durstige Wanderer geöffnet.