Urlaub in Wengen
Das Wanderdorf Wengen am Fuße der imposanten Heiligkreuzkofelgruppe, lässt Urlauber die ursprüngliche Seite der Dolomiten erleben. Hier spielt nach wie vor die Natur die Hauptrolle – als Wanderparadies und als Teil des von der bäuerlichen Kultur geprägten Dorflebens.
Wengen, dessen ladinischer Name La Val lautet, wurde mit dem Europäischen Wandergütesiegel ausgezeichnet und darf sich zum ausgewählten Kreis von Europas Wanderdörfern zählen. Der Ort in der Urlaubsregion Alta Badia bietet seinen Feriengästen optimale Bedingungen für einen unvergesslichen Wanderurlaub.
Die Armentara Wiesen oberhalb von Wengen mit dem Heiligkreuzkofel im Hintergrund. Die Wanderung unterhalb des Heiligkreuzkofels führt zum Heiligkreuz Hospiz und zur gleichnamigen Wallfahrtskirche.
Internet ConsultingNaturerlebnis Armentarawiesen
Ob Familienwanderung, mehrtägige Wandertour oder herausfordernder Klettersteig – rund um Wengen gibt es Wanderwege für jeden Geschmack. Der Naturpark Fanes-Sennes-Prags begeistert mit weiten Almen, türkisen Bergseen und mächtigen Dolomitengipfeln. Eine besondere Augenweide sind die Armentara- und Ritwiesen im Frühsommer: Dann blühen hier wilde Orchideen wie das Knabenkraut und viele andere seltene Blumen in allen Farben.
Die Dolomiten im Winter
Tolle Ausblicke und Naturnähe warten bei Winterwanderungen, Schneeschuhwanderungen und Skitouren auf Winterurlauber. Wer es nicht ganz so ruhig mag, erreicht mit dem Auto schnell die zwei großen Skigebiete Alta Badia und Kronplatz mit einem großen Angebot an schneesicheren Pisten. Auch Langläufer und Rodler kommen in der Umgebung von Wengen auf ihre Kosten.
Wengen ist eine der 5 ladinischen Gemeinden im Gadertal und hat zahlreiche kleine Weiler.
Internet ConsultingTraditionsreich
Das Ortsbild von Wengen ist geprägt von malerischen Viles, den typischen ladinischen Weilern mit jahrhundertealten und nach wie vor bewirtschafteten Bauernhöfen. Neben der bäuerlichen Kultur spielt in der Region Alta Badia das traditionelle Kunsthandwerk eine große Rolle. In der Handwerkerzone Pederoa sind u.a. eine Kunstweberei und Tischlereien ansässig.
Genießen und feiern
Auch Kochen liegt irgendwo zwischen Kunst und Handwerk. Ob in der urigen Almhütte oder im gemütlichen Gasthaus – in und um Wengen können Urlauber ladinischen Spezialitäten wie Turtres genießen. Regionale Zutaten und ein seit Generationen bewährtes Rezept garantieren einzigartige Geschmackserlebnisse. Nicht nur kulinarisch hat die ladinische Kultur viel zu bieten: Besonders an kirchlichen Festtagen können Gäste in Wengen lokale Bräuche und Traditionen aus nächster Nähe miterleben.
Bad Rumestluns in Wengen
Die neu gestaltete Quelle von Bad Rumestluns in Wengen und die dazugehörige Ruheoase sind ein beliebtes Ausflugsziel.
Gasthof Al BagnErstmals schriftlich erwähnt wurde die Quelle von Bad Rumestluns im Jahre 1793. Bis ins 19. Jahrhundert nutzten vor allem Einheimische die damals hölzernen Badehäuser. Doch auch bekannte Gäste, allen voran der deutsche Physiker und Nobelpreisträger Max Planck, erprobten die Anwendungen mit dem besonderen Mineralwasser, dem heilsame Effekte – insbesondere bei Rheuma und Appetitlosigkeit – nachgesagt wurden.
Wissenschaftliche Beweise für die Heilkraft des Wengener Wassers gibt es zwar nicht; fest steht jedoch, dass es leicht mineralhaltig ist und Sulfid und Jod enthält, außerdem Spuren von Bor, Barium, Brom, Gold, Lithium und anderen Elementen.
Die Quelle befindet sich auf rund 1.400 m Meereshöhe und das Wasser hat eine Temperatur von 5,6°C bis 7,5°C. Im Rahmen des Projekts „Mineralwasserquelle und Ruheoase“, das verschiedene Quellen in ganz Südtirol aufwerten soll, wurde auch jene von Bad Rumestluns umgestaltet. Seither gibt es zum einen einen schönen Quellbrunnen aus Dolomit-Gestein, zum anderen einen Wasserspender.
Um zur Mineralwasserquelle von Bad Rumestluns zu gelangen, fährt man nach Alta Badia und nach Pederoa. Dort zweigt die Straße Richtung Wengen und Lunz ab. In Lunz biegt man schließlich rechts ab und gelangt nach etwa 1,5 km auf einer engen Straße zum Bad Rumestluns.