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Webkunst aus Südtirol

Ein fast schon vergessenes Handwerk! Dabei war der Weber bis ins 19. Jahrhundert ein sehr angesehener und oft aufgesuchter Handwerker. Die Weberzunft in Innichen genoss auf allen mitteleuropäischen Märkten großes Ansehen. Heute gibt es nur mehr wenige in ganz Südtirol, die diesen aus dem Mittelalter stammenden Beruf aufrechterhalten.

Einer davon ist Herman Kühebacher aus Innichen, welcher das Weben auf seinen Reisen durch Schottland und Irland erlernte. Seine Produktpalette umfasst Walkstoffe, Wolldecken, Bade-, Sauna- und Handtücher, Tischdecken, Vorhänge, Schals, Teppiche und vieles mehr. Außerdem verwendet Kühebacher Edelwollen wie Alpaka, Vikunja oder Kaschmir sowie Seide, wobei er stets auf eine artgerechte Tierhaltung und auf fairen Handel setzt.

Der Luxus der Handarbeit

Handgewebte Produkte von Herman sind nicht nur besonders schön und allesamt Einzelstücke, sondern erhalten sich auch ein Leben lang. Besuchen kann man den lustigen Innichner, der nebenbei noch Mitglied der Traditionsgruppe Titlà ist, in seiner Webereiwerkstatt in Niederdorf.

Weitere Webereien in Südtirol

  • Kunstweberei FRANZ – Bruneck
  • Textilmanufaktur Ulbrich – Bruneck
  • Kunstweberei Pedevilla – St. Vigil in Enneberg
  • Kunstweberei Nagler – Pederoa/Wengen
  • Kunstweberei GAIDRA – Pederoa/Wengen
  • Handweberei Unterweger – Sarntal
  • Teppichweberei Webkunst – Telfes/Ratschings
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