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Sicherheits-Tipps für Rodler

Rodeln eignet sich als Wintersport für jedes Alter und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Damit der Spaß bei einer Rodelpartie ungetrübt bleibt, sollten Rodler einige Dinge beachten – denn Rodeln ist auch ein schneller Sport.

Die folgenden Empfehlungen sollte sich jeder Rodler zu Herzen nehmen, besondere Vorsicht ist bei Nachtrodeln, bei schlechter Sicht und bei eisigen Stellen auf der Rodelbahn angebracht.

• Gegenseitige Rücksichtnahme
Verhalten Sie sich so, dass niemand gefährdet wird! Bei vielen Rodelbahnen erfolgen Aufstieg und Abfahrt auf der gleichen Strecke, die zusätzlich auch von Winterwanderern und Skitourengehern benutzt wird.

• Aufstieg am rechten Rand
Steigen Sie rechts und hintereinander auf, um Kollisionen zu vermeiden. Die Abfahrt mit der Rodel erfolgt von den Aufsteigern aus gesehen links, also abwärts betrachtet am rechten Rand.

• Halten und Queren nur an übersichtlichen Stellen
Halten Sie niemals an engen oder unübersichtlichen Stellen. Vergewissern Sie sich mit einem Blick nach oben und unten, dass der Weg frei ist, bevor sie weiterrodeln bzw. weitergehen! Im Falle eines Sturzes muss die Rodelbahn so schnell wie möglich verlassen werden.

• Kontrolle über die Rodel
Fahren Sie auf Sicht und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen! Kontrolliertes Fahren setzt voraus, dass Geschwindigkeit und Fahrweise an Können, Wetter, Verkehrsdichte und Zustand der Rodelbahn angepasst wird. Halten Sie sich immer bremsbereit.

• Rechtzeitig auf sich aufmerksam machen
Warnen Sie unaufmerksame Aufsteiger durch lautes Rufen, um Zusammenstöße zu vermeiden.

• Angemessene Ausrüstung
Neben warmer Kleidung und festem Schuhwerk (Profilsohle) ist ein Schutzhelm (Skihelm, kein Fahrradhelm) vor allem für Kinder unbedingt zu empfehlen. Die Rodel selbst sollte eine gute Qualität haben, Plastikbobs sind für Rodelbahnen nicht geeignet.

• Aktuelle Infos über die Rodelbahn
Informieren Sie sich über Verlauf und Zustand der Rodelbahn und stellen Sie sicher, dass die Strecke zum Rodeln freigegeben ist.

• Keine Hunde
Da die Kollisionsgefahr zu groß ist, sollten Hunde bei der Rodelpartie nicht mit dabei sein.

• Unbeeinträchtigtes Reaktionsvermögen
Rodeln sollte nur jemand, dessen Reaktionsfähigkeit weder durch Alkohol noch durch Medikamente beeinträchtigt ist.

• Nicht auf Skipisten abfahren
Grundsätzlich hat eine Rodel auf der Skipiste nichts verloren, da die Kollisionsgefahr mit Skifahrern zu groß ist und die Pisten meist auch zu steil sind. Eine Ausnahme gibt es z.B. im Skigebiet Sulden, wo eine Verbindungspiste an bestimmten Abenden in der Woche nur für Rodler geöffnet ist.

Kinder kann man erst dann allein rodeln lassen, wenn sie die Rodel gut kontrollieren, also bremsen und lenken können. Unerfahrene Rodler sollten ebenfalls zuerst das Bremsen und Lenken üben, bevor sie auf einer Rodelbahn abfahren. Das Rodeln auf dem Bauch liegend mit dem Kopf voraus ist nur etwas für Skeleton-Profis auf speziellen Bahnen.

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