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Fatbike in Südtirol

Wer sagt, dass man nur im Sommer biken kann? Neue Technologien und eine besondere Ausrüstung ermöglichen es passionierten Bikern, ihren Lieblingssport jetzt bei jedem Wetter und auch auf instabilen Böden auszuüben. Mit den dicken Reifen eines Fatbikes können Sie sogar problemlos über Schnee radeln.

Auch im Sommer sieht man in Südtirol immer wieder Biker, die mit besonders großen und dicken Reifen unterwegs sind. Fatbikes sind ideal, um sich auf schwierigen Böden und instabilen Untergründen, wie zum Beispiel Sand, Kies, Schlamm oder Schnee, fortzubewegen. Im Sommer werden Fatbikes für besonders unwegsame Pfade oder fürs Downhill-Biken eingesetzt.

Fatbikes verfügen aber nicht nur über dickere Reifen und größere Gabeln, sondern auch über robustere Rahmen. Die großen und dicken Reifen benötigen keinen hohen Reifendruck und überzeugen deshalb durch eine bessere Bodenhaftung. Hindernisse und Unebenheiten können so einfacher bewältigt werden.

Mountainbiken im Winter

Häufig werden Fatbikes auch als Winter-Mountainbikes bezeichnet, obwohl sie sich auch für Untergründe wie Sand bestens eignen. In Südtirol werden sie vor allem im Winter genutzt, um verschneite Hänge und schneebedeckte Wege zu bewältigen.

Das Fatbike wurde erstmals in den 80er-Jahren in Alaska und zeitgleich in der Wüste von New Mexico entwickelt. Das erste moderne Fatbike wurde im Jahr 1980 vom französischen Radfahrer Jean Naud entworfen.

Der Name Fatbike wurde im Jahr 2001 von Gronewald geprägt und wird seitdem für Bikes mit besonders großen und dicken Reifen genutzt. Die Erfindung der speziellen SnowCats-Reifen hat das Winter-Mountainbiken revolutioniert, da sie auf jedes Mountainbike montiert werden können und diese Sportart so auch ohne spezielles Bikes ausprobiert werden kann.

Einige Sportler haben auf einem Fatbike außergewöhnliche Unternehmungen gemeistert! 2013 erreichte die Extremsportlerin Maria Leijerstam als erster Mensch den Südpol mit einem Bike. Sie nutzte für ihre Rekordfahrt ein Liegedreirad mit speziellen Fatbike-Reifen. 2014 erreichte Juan Menéndez Granados den Südpol mit einem Fatbike und auch Daniel P. Burton durchquerte 2014 die Antarktis auf einem Fatbike und schlug sich bis zum Südpol durch.

Fatbiken in Südtirol

In Südtirol gibt einige Strecken, auf denen Sie sich auf einem Fatbike versuchen können. In Gröden werden zum Beispiel auch nächtliche Fatbike-Touren inklusive Bike-Verleih angeboten. Am Ende der Tour gibt es ein köstliches Abendessen in einer Almhütte.

Auch am Reschensee, am Ritten, auf der Seiser Alm, im Passeiertal, im Hochpustertal und in zahlreichen weiteren Orten gibt es spannende Fatbike-Touren. Fatbikes können vor Ort ausgeliehen werden. Einige Hotels stellen ihren Gästen Fatbikes sogar kostenlos zur Verfügung, damit sie die aufregende Sportart während ihres Urlaubs ausprobieren können. Elektro-Fatbikes erleichtern die Fahrt und ermöglichen es auch weniger sportlichen Bikern, luftige Höhen zu erreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie von den Bike-Guides an Ihrem Urlaubsort. Sie können Ihnen Tipps geben und Sie auf den schönsten Touren Südtirols begleiten.

Fatbike in Südtirol
Fatbike in Südtirol

Die dicken Reifen der Fatbikes erlauben es Bikern Trails mit schwierigen Untergründen ohne Schwierigkeiten zu meistern.

© DOLOMITES Val Gardena / Gröden - Lukas Runggaldier
Fatbike in Südtirol
Fatbike in Südtirol

Bikefans können mit den robusten Fatbikes auch im Winter die Südtiroler Landschaft erkunden.

© DOLOMITES Val Gardena / Gröden - Lukas Runggaldier