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Die 10 bekanntesten Skipisten in Südtirol

Eigentlich sind Südtirols Skigebiete dafür bekannt, dass sie eher gemütlich und idyllisch sind. Es gibt hier aber bei weitem nicht nur die klassischen, breiten, gewalzten Pisten für bequeme Schwünge und genussvolles Carven.

Auch wer es lieber steil und sportlich mag, extreme Hänge und rasante Tiefschneevarianten liebt, kommt auf seine Kosten. Wo? Die 10 anspruchsvollsten Abfahrten und reizvollsten Off-Pisten, Klassiker und Geheimtipps haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Die 10 schönsten Pisten & Abfahrten Südtirols

Südtirols längste Talabfahrt
Südtirols längste Talabfahrt

Mit rund 9 Kilometern Länge und 1.400 Metern Höhenunterschied ist die Trametsch im Skigebiet Plose die längste Abfahrt Südtirols.

© TV Brixen - Kottersteger Manuel

Trametsch (Skigebiet Plose): Mit ihren gut 9 km Länge und 1.400 m Höhendifferenz ist die Talabfahrt von der Plose die längste Piste Südtirols. Es mag steilere und spektakulärere geben, aber die vielen Kurven erfordern so viel Technik und Kondition, dass man dabei die tolle Aussicht auf das Eisacktal leicht versäumen kann. Talstation: St. Andrä bei Brixen.

Herrnegg (Skigebiet Kronplatz): Diese Piste ist Teil der "Black Five", der fünf schwarzen Pisten am Kronplatz und mit maximal 68 % Gefälle nichts für schwache Nerven. Nach 5 km und 1.320 Höhenmetern werden da auch die Oberschenkel von Experten weich. Talstation: Reischach.

Holzriese II (Skigebiet Rotwand/3 Zinnen Dolomiten): Ein echter Geheimtipp ist die Holzriese-Piste im Skigebiet 3 Zinnen Dolomiten – und eine Mutprobe, denn sie enthält die steilste Abfahrt Südtirols mit stolzen 72 % Gefälle. Insgesamt ist die Holzriese 700 m lang bei 300 Höhenmetern. Talstation: Sexten/Moos.

Steile Geheimtipps & schwierige Carving-Hänge
Steile Geheimtipps & schwierige Carving-Hänge

Dank des immens großen Pistenangebots gibt es im Skigebiet 3 Zinnen Dolomiten gleich mehrere Highlights für anspruchsvolle Skifahrer mit ordentlich Kraft in den Beinen.

© Manuel Kottersteger - Skigebiet 3 Zinnen Dolomiten
Spektakuläres Freeride-Erlebnis
Spektakuläres Freeride-Erlebnis

Das Mittagstal gilt als DIE Freeride- und Tourenabfahrt in den Dolomiten.

© TV Alta Badia - Andre Schoenherr

Raut-Vierschach (Skigebiet Helm/3 Zinnen Dolomiten): Diese herrliche Abfahrt auf der Nordseite des Helms beinhaltet anspruchsvolle Carving-Hänge, die nach rund 1,9 km und 560 Höhenmetern an der Talstation in Vierschach enden. Talstation: Vierschach.

Gran Risa (Skigebiet Alta Badia): Die berühmte Weltcup-Piste in La Villa zählt sicherlich zu den Klassikern. Wo im Dezember die Profis ihren Riesenslalom austragen, kann man auf ihren Spuren seine Schwünge ziehen – auf steilen, bestens präparierten 1,5 Pistenkilometern bei 644 m Höhenunterschied. Talstation: La Villa.

Mittagstal/Val Mezdì (Sellastock/Dolomiten): Hierbei handelt es sich um die Freeride- und Tourenabfahrt schlechthin. Von der Bergstation der Pordoi-Seilbahn geht es ein Stück zu Fuß, bis man durch das enge Tal auf 1.300 Höhenmetern bis nach Kolfuschg talwärts schwingt. Talstation: Pordoipass.

Pistenspaß in den Dolomiten
Pistenspaß in den Dolomiten

In den schneebedeckten Dolomiten warten nicht nur Genussabfahrten, sondern auch unzählige Herausforderungen für echte Skiprofis.

© IDM Südtirol/Alex Moling

Pordoischarte (Sellastock/Dolomiten): Die zweifellos spektakulärste Freeride-Abfahrt in den Dolomiten fängt ganz harmlos an, denn die ersten Meter schwingt man gemütlich über einen leichten Hang von der Bergstation der Seilbahn bis zum Einstieg. Dann allerdings geht es extrem steil hinab bis zum 700 Meter tiefer gelegenen Pordoijoch. Talstation: Pordoipass.

Saslong (Skigebiet Gröden): Diese Piste ist, wie die Gran Risa, eine der klassischen Weltcup-Strecken. Vom Ciampinoi geht es auf 3,5 km Länge und über 840 Höhenmeter bis nach St. Christina. Eindrucksvoll sind nicht nur die maximal 57 % Gefälle, sondern vor allem die berühmten Kamelbuckel und die Ciaslat-Wiesen, die auch für die besten Abfahrtstechniker eine echte Herausforderung sind. Talstation: St. Christina.

Schmuggler-Abfahrt (Schnalstaler Gletscher): So gemütlich die Pisten oben auf dem Gletscherskigebiet von Schnals auch sind, so kernig ist die 8 km lange Talabfahrt mit vielen abwechslungsreichen und sehr anspruchsvollen Passagen. Für die 1.200 Höhenmeter hinunter nach Kurzras sollte man sich die Kräfte gut einteilen. Talstation: Kurzras.

Gran Zebrù I (Skigebiet Sulden): Die anspruchsvolle Panorama-Abfahrt mit 1,8 km Länge bietet einen herrlichen Blick auf das Dreigestirn Königspitze, Monte Zebrù und Ortler. Als höchstgelegene Piste Südtirols werden hier am Gipfelhang der Schöntaufspitze gut 400 Höhenmeter auf einer Höhenlage zwischen 3.250 und 2.820 m bewältigt. Talstation: Madritschhütte.

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