thumbnail
Angebote anfordern
Unterkünfte finden in Südtirol
  1. Themen
  2. Wintersport
  3. 10 bekannte Skipisten

Die 10 bekanntesten Skipisten in Südtirol

Eigentlich sind Südtirols Skigebiete dafür bekannt, dass sie eher gemütlich und idyllisch sind. Es gibt hier aber bei weitem nicht nur die klassischen, breiten, gewalzten Pisten für bequeme Schwünge und genussvolles Carven.

Auch wer es lieber steil und sportlich mag, extreme Hänge und rasante Tiefschneevarianten liebt, kommt auf seine Kosten. Wo? Die 10 anspruchsvollsten Abfahrten und reizvollsten Off-Pisten, Klassiker und Geheimtipps haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Die schönsten Abfahrten Südtirols

Trametsch (Skigebiet Plose): Mit ihren gut 9 km Länge und 1.400 m Höhendifferenz ist die Talabfahrt von der Plose die längste Piste Südtirols. Es mag steilere und spektakulärere geben, aber die vielen Kurven erfordern so viel Technik und Kondition, dass man dabei die tolle Aussicht auf das Eisacktal leicht versäumen kann. Talstation: St. Andrä bei Brixen.

Herrnegg (Skigebiet Kronplatz): Die Herrnegg-Piste ist Teil der „Black Five“, der fünf schwarzen Pisten am Kronplatz und ist nichts für schwache Nerven. Im Detail: ordentlich steil mit Passagen mit maximal 68 % Gefälle. Nach 5 km und 1.320 Höhenmetern werden da auch die Oberschenkel von Experten weich. Talstation: Reischach.

Holzriese II (Skigebiet Rotwand/3 Zinnen Dolomiten): Ein echter Geheimtipp ist die Abfahrt Holzriese im Skigebiet 3 Zinnen Dolomiten – und eine Mutprobe, denn sie enthält die steilste Abfahrt Südtirols mit stolzen 72 % Gefälle. Insgesamt ist die Holzriese 700 m lang bei 300 Höhenmetern. Talstation: Sexten/Moos.

Raut-Vierschach (Skigebiet Helm/3 Zinnen Dolomiten): Diese herrliche Abfahrt auf der Nordseite des Helms im Skigebiet 3 Zinnen Dolomiten ist relativ neu und beinhaltet perfekte und anspruchsvolle Carving-Hänge, die nach rund 1,9 km und 560 Höhenmetern an der Talstation in Vierschach enden. Talstation: Vierschach.

Gran Risa (Skigebiet Alta Badia): Die berühmte Weltcup-Piste in La Villa zählt sicherlich zu den Klassikern. Wo im Dezember die Profis ihren Riesenslalom austragen, kann man auf den Spuren von Marcel Hirscher seine Schwünge ziehen – auf steilen, üblicherweise bestens präparierten 1,5 Pistenkilometern bei 644 m Höhenunterschied. Talstation: La Villa.

Mittagstal/Val Mezdì (Sellastock/Dolomiten): Hierbei handelt es sich um die Freeride- und Tourenabfahrt schlechthin. Von der Bergstation der Pordoi-Seilbahn geht es ein Stück zu Fuß, bis man durch das enge Tal auf 1.300 Höhenmetern bis nach Kolfuschg talwärts schwingt. Talstation: Pordoipass.

Pordoischarte (Sellastock/Dolomiten): Die zweifellos spektakulärste Freeride-Abfahrt in den Dolomiten fängt ganz harmlos an, denn die ersten Meter schwingt man gemütlich über einen leichten Hang von der Bergstation der Seilbahn bis zum Einstieg. Dann allerdings geht es extrem steil hinab bis zum 700 Meter tiefer gelegenen Pordoijoch. Talstation: Pordoipass.

Saslong (Skigebiet Gröden): Diese Piste ist, wie die Gran Risa, eine der großen klassischen Weltcupstrecken. Vom Ciampinoi geht es auf 3,5 km Länge und über 840 Höhenmeter bis nach St. Christina. Eindrucksvoll sind nicht nur die maximal 57 % Gefälle, sondern vor allem die berühmten Kamelbuckel und die Ciaslat-Wiesen, die auch für die besten Abfahrtstechniker eine echte Herausforderung sind. Talstation: St. Christina.

Schmuggler-Abfahrt (Schnalstaler Gletscher): So gemütlich die Pisten oben auf dem Gletscherskigebiet von Schnals auch sind, so kernig ist die 8 km lange Talabfahrt mit vielen abwechslungsreichen und sehr anspruchsvollen Passagen. Für die 1.200 Höhenmeter hinunter nach Kurzras sollte man sich die Kräfte gut einteilen. Talstation: Kurzras.

Gran Zebrù I (Skigebiet Sulden): Die anspruchsvolle Panorama-Abfahrt mit 1,8 km Länge bietet einen herrlichen Blick auf das Dreigestirn Königspitze, Monte Zebrù und Ortler. Als höchstgelegene Piste Südtirols werden hier am Gipfelhang der Schöntaufspitze gut 400 Höhenmeter auf einer Höhenlage zwischen 3.250 und 2.820 m bewältigt. Talstation: Madritschhütte.

Südtirols beste Tipps