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Petersberg: Idylle pur

Petersberg ist eine kleine Fraktion der Gemeinde Deutschnofen, die sich wie kaum ein anderer Ort zum Entspannen, Relaxen und Natur-Genießen eignet. Doch auch auf Wallfahrer und passionierte Golfer wartet so manche Überraschung.

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Das Dörfchen hat kaum mehr als 600 Einwohner und liegt, umgeben von Nadelwäldern und unberührter Natur, auf 1.380 Metern Meereshöhe auf einer kleinen Hochebene des Regglberges. Idyllische Plätze, Ruhe und Gemütlichkeit, fernab von Lärm, Verkehr und Hektik sind in Petersberg keine leeren Versprechen, sondern pure Realität.

Heilsame Natur auf der Alm

Wer in Petersberg und Umgebung unterwegs ist, dem empfehlen wir unter anderem einen Abstecher zur Petersberger Leger Alm. Sie befindet sich an einem besonders malerischen Fleckchen am Fuße des eindrucksvollen Weißhorns. Auf den ersten Blick scheint es sich um eine gewöhnliche Almwirtschaft zu handeln, in der traditionelle Köstlichkeiten wie Gerstesuppe, Knödel und Strauben serviert werden.

Das Angebot der Petersberger Leger Alm geht jedoch noch weit darüber hinaus, denn der hiesige Gastwirt Alexander Bisan hat sich ganz dem Motto „Natur heilt“ verschrieben. Demnach bietet er nicht nur regionale Leckereien, sondern für Schulklassen, Familien und Gruppen das ganze Jahr über ein spannendes Aktivprogramm mit geführten Wanderungen, Workshops und Unterricht auf der Alm.

Wallfahrtskloster Maria Weißenstein

Ein weiterer Anziehungspunkt von Petersberg ist das Kloster Maria Weißenstein, das zu den bekanntesten Wallfahrtsorten in Südtirol zählt. Es umfasst eine wundervolle barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert und bietet dank seiner Lage auf einer Anhöhe außerdem ein atemberaubendes Panorama, das an klaren Tagen bis zur Ortlergruppe reicht.

Der Gründungssage zufolge wurde hier das erste Heiligtum errichtet, nachdem die Jungfrau Maria dem kranken Bauern Leonhard Weißensteiner im Jahre 1553 erschienen war und ihn geheilt hatte. Zunächst wurde eine einfaches Kirchlein errichtet, das auch Ursprungskapelle genannt wurde und Gläubige und Pilger aus allen Himmelsrichtungen anzog. Mehr als 100 Jahre später wurde dann die größere Kirche erbaut.

Zu den berühmtesten Besuchern von Maria Weißenstein zählen bis heute Papst Johannes Paul I., der als Kardinal seinen Sommerurlaub hier verbrachte sowie Papst Johannes Paul II., welcher das Kloster 1988 aufsuchte.

Golfen im Naturidyll

Trotz seiner beschaulichen, eher abgelegenen Position verfügt das Dörfchen über einen respektablen 18-Loch-Golfplatz in der Nähe des Steinacherhofs. Bei seiner Planung ist es dem Architekt Marco Croce gelungen, die Sportanlage harmonisch in die herrliche Natur einzupassen, sodass man sein Handicap verbessern und zugleich die Landschaft in vollen Zügen genießen kann. Von uralten Kiefern gesäumte Fairways und versteckte Greens erfordern auch von erfahrenen Golfern einiges an Fingerspitzengefühl. 

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