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Dolomiten Höhenweg 1 & 2

Die Dolomiten Höhenwege 1 und 2 sind als klassische Nord-Süd-Durchquerungen bekannt. Beide sind in den Sommermonaten viel begangen, erfordern viel Kondition und auch psychische Ausdauer.

Schließlich ist die Versuchung oft schon recht groß, einfach auf einer schönen Hütte zu bleiben oder gar in eines der Dolomitentäler abzusteigen und die Wanderung sein zu lassen. Doch wer die Höhenwanderung abbricht, versäumt grandiose Aussichten, herrliche Steige und pures Abenteuer.

Dolomiten Höhenweg 1
 

Der 150 km lange Dolomiten Höhenweg 1 (13 Tage) beginnt am Südenende des Pragser Wildsees. Der dreieckigen Markierung mit der Nummer 1 folgend geht es zur Seekofelhütte und hinab zu Seneshütte und über das Rautal zur Pederühütte (6,5 Stunden). Hier Übernachtung. Am nächsten Tag geht’s zur Faneshütte und über das Limojoch zum Rifugio Monte Lagazuoi (7,5 Stunden). Tags darauf mit der Seilbahn zum Falzarego Pass und über die Forcella Nuvolau und Averau zum Rifugio Cinque Torri und zur Übernachtung zum Rifugio Monte da Lago (7 Stunden).

Am 3. Morgen führt der Höhenweg zum Rifugio A. Sonino al Coldai (7 Stunden) und am nächsten Morgen gleich weiter zum Rifugio Vazzoler und zum Passo Duran, wo wir nach 8 Stunden auch übernachten. Die nächste Tagesetappe bringt Wanderer weiter zum Rifugio Pramperet (5 Stunden). Der 4. Tag hingegen hat den Bivacco G. Bocco Marmol (7 Stunden) zum Ziel und die letzte den Rifugio Settimo Alpini und schlussendlich die Stadt Belluno, der Endpunkt dieses Dolomiten Höhenwegs 1.

Dolomiten Höhenweg 2
 

Mit der Seilbahn von Brixen zur Plosehütte. Von dort über die Lüsnerscharte und der dreieckigen Markierung mit der 2 in der Mitte bis zur Peitlerscharte und schließlich zur Schlüterhütte folgen (4,5 Stunden). Am nächsten Tag weglos zum Bronsoi Nordfuß und Bronsoi Joch und zum Kreuzjoch. Über Forc. De La Roa geht es in leichter Kletterei zur Sella Nivea, zur Puezhütte und zum Grödnerjoch (8 Stunden). Am dritten Tag vom Grödnerjoch über das Val Settus ins Sellamassiv und zur Pischaduhütte und anschließend hinauf zur Boèhütte und zum Sass Pordoi. Von dort mit der Seilbahn hinunter zum Pordoijoch (5 Stunden). Dort übernachten.

Tags darauf vom Pordoijoch auf dem Bindelweg zum Rifugio E. Castiglioni und am Südufer des Fedaia Stausees und der Passstraße entlang nach Malga Ciapela (4,5 Stunden). Am nächsten Tag geht es durch das Val Pettorina zur Forca Rossa, uns über den Rifugio Fuchidale zum Passo di San Pellegrino. Von da zur Zingari Alto und schlussendlich zum Rifugio Passo di Valles (6 Stunden).

Der 7. Tag beginnt mit einer Kammwanderung am Passo di Vengiota zurm Rifugio Mulàz und zum Passo Focobon. In leichter Kletterei ins Valle delle Comelle und auf dem Sentiero delle Farangole zum Rifugio Rosetta (7 Stunden). Am nächsten Tag beginnt eine spannende Durchquerung der Palagtuppe zum panoramareichen Passo di Ball, hinunter zum Rifugio Pradidali, zum Passo di Lede und zum Bivacco Minazio. Übernachtet wird im Valle dei Canali im Rifugio Treviso (5,5 Stunden).

Am Tag Nummer 8 führt der Weg zur Forcella d’Oltro und unterhalb von Le Rochette über weites Auf und Ab zum Rifugio Passo Cereda (5 Stunden). Am nächsten Morgen geht es rechts zur Forcella di Comedon und zum Bivacco Feltre und über den Sentiero dei Caserin zum Passo di Mura und zum Rifugio Bruno Boz (7,5 Stunden). Am letzten der 15 Tage müssen Wanderer zum Passo di Finestra und die großartige Piazza del Diavolo über z.T. gesicherte Steige südwestlich durchqueren. Weiter geht es zum Rifugio Dal Piaz und nach Croce D’Aune, dem Endpunkt des 185 km langen Dolomiten Höhenwegs. Von hier aus mit dem Bus nach Feltre.