TV-Serie „Un passo dal cielo“
Im Sommer 2010 diente das Pragsertal mit seinem wunderschönen Wildsee als Drehort für die TV-Serie „Un passo dal cielo“, die auf dem italienischen Sender Rai 1 ausgestrahlt wird. In der Hauptrolle: kein geringerer als der ehemalige Westernhaudegen Terence Hill.
Vor 40 Jahren hat sich der gebürtige Venezianer, der eigentlich Mario Girotti heißt, an der Seite von Bud Spencer in die Herzen von Komödien- und Westernfans gespielt. Für die italienischsprachige Serie „Un passo dal cielo“ schlüpfte der mittlerweile über 70jährige Schauspieler nun in die Rolle von Pietro, einem Forstinspektor und berühmten Bergsteiger aus Innichen, der sich nach dem tragischen Tod seiner Frau zurückzieht, dann jedoch so manch spannendes Abenteuer erlebt.
Zu den weiteren wichtigen Darstellern/Persönlichkeiten in „Un passo dal cielo“ gehören: Gaia Bermani Amaral als Tierärztin, Enrico Ianniello als Polizeichef, der sein Büro mit dem Forstamt teilt, Katia Ricciarelli als Kasernenköchin sowie Gabriele Rossi, Francesco Salvi, Gianmarco Pozzoli und Mauro Pirovano als weitere Förster und Polizisten.
Insgesamt wurden in der herrlichen Naturlandschaft von Prags im Herzen der Dolomiten 12 Folgen in hochauflösender Qualität gedreht. Obwohl die Geschichte zumeist in und um Innichen spielt, wurde ein großer Teil der Szenen im rund 15 km entfernten Prags aufgenommen, vor allem zwischen dem altehrwürdigen Hotel am Ufer des Pragser Wildsees und dem Pfahlbau, in dem Terence Hill im Film zuhause ist.
Einen Schritt vom Himmel entfernt
Die Schönheit und Einmaligkeit der Schauplätze – vom See über die Innichner Fußgängerzone bis hin zu den dichten Wäldern der Umgebung – sorgt auf jeden Fall für ein ganz besonderes Fernseherlebnis für Südtirol-Kenner und all jene, die das Land noch kennen lernen möchten.
Es war das erste Mal, dass hierzulande eine ganze TV-Serie gedreht wurde. Dabei hat das Filmteam die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Einheimischen besonders gelobt und Terence Hill soll von der Natur des Pragsertals hin und weg gewesen sein.
Dafür spricht auch, dass die Serie nicht wie ursprünglich „L’uomo dei boschi“ (Mann der Wälder) genannt wurde, sondern „Un passo dal cielo“ (Einen Schritt vom Himmel entfernt). Sieht man sich die Aufnahmen an, die zum Beispiel vom Hubschrauber aus gemacht wurden, scheint der Himmel tatsächlich zum Greifen nah. Die Idylle und die fantastischen Berge des Hochpustertals kommen auf jeden Fall sehr gut weg und die TV-Serie sorgt dafür, dass Sie einem großen Publikum in Italien präsentiert werden.

