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Urige Landgasthöfe

Es gibt sie noch, jene wertvollen Orte, bei denen einfach alles stimmt, vom Essen bis hin zum Ambiente. Noch besser, wenn man weiß, wo sie liegen.

Wir verraten Ihnen, wo man in Südtirol nicht nur besonders gut, sondern auch besonders urig speist und ganz nebenbei noch eine kleine Zeitreise unternehmen kann: in den besten Landgasthöfen in Südtirol.

Buschenschank Pfefferlechner

Der Pfefferlechner in Lana bei Meran wurde im Jahre 1297 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Familie Laimer hat später einen authentischen Buschenschank in den Bauernhof integriert. Angeboten werden neben traditionellen Köstlichkeiten und Spezialitäten vom Hof auch der hauseigene Wein, selbstgebrannter Schnaps und Bier aus der Hausbrauerei! Während die Erwachsenen dem Brenn- oder Braumeister über die Schulter schauen können, gibt es für die Kinder die Haustiere im Freigelände zu bestaunen. Ideal auch zum traditionellen Törggelen! Geöffnet bis zum 8. Dezember 2013. Weitere Infos: +39 0473 562521 oder www.pfefferlechner.it

Berggasthaus Stallwies

Der Stallwieserhof ist der höchste bewirtschaftete Hof im Martelltal und blickt auf eine 600 Jahre lange Geschichte zurück. Seit 300 Jahren – beim Stallwieser sprechen die Zahlen – ist er in Besitz der Familie Stricker, die viel davon versteht Tiroler Hausmannskost auch mal mit italienischer Finesse zu verfeinern. Besonders empfehlenswert sind hier die selbst angesetzten Verdauungsschnäpse wie Edelraute und Zirbelkiefer. Genossen wird in holzgetäfelten rustikalen Stuben oder auf der Sonnenterrasse mit Ausblick auf die Orgel- oder Laaser Spitze. Ganzjährig geöffnet. Weitere Infos unter +39 0473 744 552.

Gasthof Jägerrast

Mit Schindeln bedeckt, von knorrige Holzbalken gestützt und rundherum die grandiose Landschaft des Pfossentals von Schnals. So präsentiert sich der Gasthof Jägerhof seinen Besuchern auf 1.700 m. Das Interieur ist ähnlich urig und die Bauern selber auch. Sie stellen Käse, Wurst, Speck und Kaminwurzen selber her und backen die wohl leckersten Mehlspeisen des Schnalstals. Küchenfee auf dem Jägerrasthof ist die Bäuerin Erika. Sie weiß, wie man Genießer verwöhnt. Weitere Infos unter +39 0473 679 230.

Wirtshaus Thurnerhof

Stilvolles Interieur, romantische Plätzchen unter 600 Jahre alten Kastanienbäumen und außergewöhnliches Ambiente in der kohlschwarzen Räucherküche. Der Thurnerhof in Schenna ist einer der ältesten und auch schönsten Höfe des Dorfes. Und auch einer genussreichsten: abwechselnd gibt es hier Fisch-, Spargel-, Salat-, Kräuter- oder Wildwochen und im Herbst selbstverständlich zünftige Törggelenpartien. Das Wirtshaus ist im Besitz der Grafen von Meran und wird von Mirjam und Bernhard Tammerle hervorragend geführt. Weitere Infos unter +39 0473 945702.

Gasthaus Zuner

Der Zunerhof auf dem Ritten wurde im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und ist ein urgemütlicher Bauernhof und besonders für kunstliebhabende Genießer empfehlenswert. Gleich am Hauseingang befinden sich mehrere Fresken, die von einem unbekannten Südtiroler Künstler 1730 gemalt worden sind. Was das Kulinarische betrifft, sind vor allem die Rote-Beete-Knödel auf Meerrettichsoße, die hausgemachten Schlutzer und die köstlichen Kuchen erwähnenswert. Einen Aufenthalt im Zunerhof vergisst man sicher nicht so schnell! Der Hof liegt auf dem Eisacktaler Keschtnweg. Weitere Infos unter +39 0471 349 006.

Ansitz Fonteklaus

In Lajen befindet sich der um 1700 erbaute Ansitz Fonteklaus, ein Kleinod Südtiroler Adelsarchitektur und ein Insidertipp für Genießer und Alltagsflüchtlinge. Von der Panoramaterrasse zählt man ganze 77 Kirchtürme und muss zusehen, dass man sich angesichts von Schwertfisch mit Tomatentimbal, Kartoffelteigtaschen mit Lauchfüllung oder Carpaccio auf Gemüse und Vinaigrette nicht verzählt. Besonders erwähnenswert ist der reiche Weinkeller, der vor allem Südtiroler Weine lagert. Weitere Infos unter +39 0471 655 654.

Lüch de Vanc

Panicia, Tutres, Gnoch da zigher, Cajinic und Crafuns Mori. Wie bitte? Das alles sind ladinische Spezialitäten, die im Lüc de Vanc Hof im Weiler Campill im Gadertal nach allen Regeln der bäuerlichen Kochkunst zubereitet werden. Unbedingt kosten müssen Feinschmecker die Melissen-, Holunder- und Minzsäfte von Bäuerin Rosalia, die sie jedes Jahr aufs Neue mit frischen Zutaten aufkocht. Der Hof ist 300 Jahre alt, gehört zur Höfegruppe Seres und liegt am Fuße des mächtigen Peitler Kofels im ursprünglichen Campilltal. Weitere Infos unter +39 0474 590 108.