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Entstehungsgeschichte

Rund 250 Millionen Jahre alt sind die Dolomiten, die zu einem großen Teil aus Sediment- und Kalkstein bestehen.

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Kaum vorstellbar ist heute, dass die mächtigen Felsen und Gipfel einst ein riesiges Korallenriff waren, das sich im Urmeer Tethys gebildet hat. Ein typisches Kennzeichen der Dolomitenberge ist der plötzliche Wechsel zwischen schroffen Felsen und sanften, grünen Almflächen.

Der Grund dafür liegt in verschieden harten Gesteinsschichten, im unterschiedlichen Schichtaufbau dieser Schichten (gut erkennbar zum Beispiel an der Westflanke des Rosengartens) sowie die abwechselnde Hebung und Senkung ganzer Gesteinsblöcke aufgrund von Überflutungen.

Déodat de Dolomieu

Ihren Namen haben die Dolomiten vom französischen Geologen Déodat de Dolomieu, der die versteinerten Korallenriffe sozusagen als neue Gesteinsformen "entdeckt" hat. Was De Dolomieu im 18. Jahrhundert gemacht hat, nämlich auf geologische Entdeckungsreise gehen, kann man heute noch genauso tun.

Ein besonderer Tipp für Hobbygeologen und Gesteinsforscher ist etwa der Padonkamm zwischen dem Sellastock und der Marmolada, der ganz und gar aus Lavagestein besteht; oder die zerklüfteten Sextner Dolomiten, die in den Nordwänden der berühmten Drei Zinnen dieselben magnesiumartigen Gesteinsschichten aufweisen wie das Rosengartenmassiv.

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