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Schlernhexen

Um manche Regionen Südtirols ranken sich besonders viele Mythen, zum Beispiel um das außergewöhnliche Bergmassiv des Schlern, das von Hexen, Geistern, Zwergen und allerlei anderen sagenhaften Gestalten bevölkert werden soll – von guten wie von bösen.

Orte in der Region

Von Generation zu Generation wurden hier geheimnisvolle, spannende und mitunter schaurige Geschichten weitergegeben. Sie erzählen unter anderem von Kräuterfrauen, die Kranke auf wundersame Weise zu heilen vermögen, von den so genannten Salingen – selige Weiblein, die von König Laurin in Blumen verzaubert wurden oder von Zwergen und Riesen.

Zu den bekanntesten und zugleich gefürchtetsten Bewohnern des Schlerngebiets gehören zweifelsohne die Schlernhexen, die sich der Sage zufolge regelmäßig auf dem markanten Berg versammeln, schlimme Unwetter herbeizaubern und anderen magischen Unfug und Schaden anrichten.

Von den Alten und Weisen des Orts ist in diesem Zusammenhang immer wieder die Geschichte vom Hansel zu hören, einem kleinen Bauer, der einen Hof am Fuße des Berges bewohnte. Eines Tages, während eines Gewitters soll er einer Hexe begegnet sein. Beherzt griff er zum Gewehr, besprengte die Kugeln mit Weihwasser und erschoss die unheimliche Gestalt. Der entsetzliche Anblick der toten Hexe muss für den Hansel jedoch ein derart großer Schock gewesen sein, dass er sich sein Lebtag  nicht mehr davon erholt hat.

Ein ganz anderes Bild zeichnet die Geschichte der guten Hexe Martha, welche Natur und Kinder über alles liebt, im Wald wohnt und sich in ein Eichhörnchen verwandeln kann. Auch wenn sie – wie alle Hexen – ein wenig schaurig aussieht, braucht man sich vor ihr jedenfalls nicht zu fürchten.

Und was gibt es Schöneres als alte Geschichten und Erzählungen, die über Jahrzehnte und Jahrhunderte von Großeltern an ihre Enkel weitergegeben werden und somit noch so manchen Winterabend am Kamin bereichern. 

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