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Pilze-Sammeln in Südtirol

Im Sommer laden Südtirols Wälder nicht nur zum Wandern ein, sonder auch zum Sammeln der köstlichen Waldpilze. Dabei müssen jedoch einige Regeln beachtet werden.

Wann ist in Südtirol Pilze-Zeit? Wo dürfen Steinpilze, Pfifferlinge & Co. gesammelt werden und wie viele darf man mitnehmen? Welche Pilze sind überhaupt gut zum Essen und welche nicht? Wenn das Wetter entsprechend mitspielt, sprießen im Juli und August alle möglichen Pilze aus den moosigen Waldböden und machen jeden Waldspaziergang zu einer kleinen Schatz- bzw. Pilzsuche.

Doch Vorsicht: Das Pilze-Sammeln in Südtirol ist streng reglementiert und das ist auch gut so. Schließlich sollen die schmackhaften Schätze des Waldes für alle reichen und der Boden braucht außerdem immer wieder Zeit, sich zu regenerieren.

Regeln für Pilze-Sammler:

  • Außerhalb der Wohnsitzgemeinde muss man eine Fixgebühr von 8 € pro Tag zugunsten der Gemeinde zahlen, in welcher man sammeln möchte. Zusätzlich ist immer ein Personalausweis mitzunehmen. Innerhalb der eigenen Wohnsitzgemeinde reicht der Personalausweis.
  • Gesammelt werden darf nur in der Wohnsitzgemeinde oder in jener, für welche die Gebühr bezahlt wurde.
  • Verboten ist das Pilzesammeln in Landschaftsschutzgebieten und überall dort, wo das Pilze-Sammeln durch entsprechende Schilder untersagt ist.
  • Außerhalb der Wohnsitzgemeinde dürfen höchstens 1 kg pro Tag und Person (über 14 Jahre) gesammelt werden, innerhalb der Gemeinde maximal 2 kg.
  • Zum Pilze-Sammeln darf man nur an Tagen mit geradem Datum und zwischen 07.00 und 19.00 Uhr gehen.
  • Die Pilze müssen am Fundort grob gereinigt und in geeigneten, offenen und gut durchlüfteten Behältern transportiert werden. Die Humusschicht und nicht gesammelte Pilze dürfen nicht beschädigt werden.
  • Bei Nichtbeachtung dieser Regeln drohen Verwaltungsstrafen von 34 € bis 161 € sowie stets die Einziehung aller gesammelten Pilze.

Pilze essen ohne Risiko

Sammeln und Essen Sie nur Ihnen sicher bekannte Pilze! Im Zweifelsfall ist es besser, auf einen Pilz zu verzichten. Experten, Naturführer oder auch die mykologischen Kontrollstellen in den Diensten für Hygiene und Öffentliche Gesundheit helfen bei der sicheren Identifizierung der Pilze.

  • Bozen: +39 0471 909 223
  • Meran: +39 0473 222 534
  • Brixen: +39 0472 812 480
  • Bruneck: +39 0474 586 537