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Freeride & Downhill in Südtirol

Ganz offiziell sind viele Trails, die in so manchen Freeride-Magazinen zu finden sind nicht. Denn Freeriden und Downhill mit dem Mountainbike ist in Südtirol eher noch eine Randdisziplin.

Wer nicht kurbelt, ist kein Radfahrer. So lautet eben die Devise bei vielen Radfahrern in Südtirol. Und treten kann man eben nur auf Radwegen oder breiten Forstwegen. Dass es genauso reizvoll sein kann, auf engen, wurzeligen oder schön ausgewaschenen Trails ausschließlich nach unten zu riden, ist so manchen Biker unverständlich oder wird gar als unsportlich abgetan.

Auch wenn Südtirol nicht gerade als Freeride-Mekka berühmt ist – passionierte Freerider und Downhiller lassen sich davon nicht erschüttern und mittlerweile können sie sich immer mehr behaupten. Vor allem rund um Bozen und Meran und zum Teil im Eisacktal gibt es viele Trails, die bequem per Seilbahn erreichbar sind und gut und gerne mit den berühmteren Strecken am Gardasee mithalten können.

Seilbahnen, die ganzjährig für den Personen- und unter Umständen Rad-Transport in Betrieb sind, gibt es vorwiegen bei Meran und Bozen. In Bozen gibt es drei Bahnen, eine nach Kohlern, eine weitere nach Jenesien und die dritte auf den Ritten. In Meran hingegen bieten sich gleich sechs Seilbahnen als schnelle „stairway to heaven“ an.

Die Vorteile vom Freeriden in Südtirol liegen auf der Hand: gute Gondelverbindungen, die sich nicht nur auf die Wintersaison beschränken, faire Preise für Biker und Bike, sonnige Trails schon im Februar und eine Menge netter Pensionen und Hotels, die schon mal Shuttle für die Biker spielen.

Zum Schluss noch ein Tipp: Am Kronplatz im Pustertal wurde der erste (offizielle) Freeride Trail Südtirols eröffnet, auf dem 8 km und 1.200 Höhenmeter unter die Räder zu nehmen sind, inklusive Sprüngen, Steilkurven, Holzbrücken, wurzeligen Waldpassagen und schnellen Abschnitten. Nichts wie hin!