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Klettergärten im Süden Südtirols

Der Süden des Landes kann nicht gerade als Südtirols Klettermekka bezeichnet werden, das Gestein ist hier häufig brüchig und nur vereinzelt zum Klettern geeignet. Einige interessante Gebiete gibt es dennoch.

Die wichtigsten und beliebtesten Kletterzonen befinden sich rund um Kurtatsch, wo mit "Ehrenfels" (8b+) auch eine der schwierigsten Routen des Landes zu finden ist.

Morderplotta - Kurtatsch
 

Mit circa 45 Routen im mittleren Schwierigkeitsbereich gehört der Klettergarten Marderplatten (Dialekt "Morderplotta") zu den größten im Süden Südtirols. Hier kann man auch in den kühleren Monaten gut klettern - eine ideale Alternative zu Arco am Gardasee.

  • Anfahrt: Von Bozen nach Kurtatsch und Richtung Fennberg. In den Kehren vor Fennberg gibt es mehrere Parkmöglichkeiten auf beiden Seiten der Straße. 
  • Zustieg: Den Klettergarten erreicht man in rund 15 Minuten über den Weg mit der Markierung Nummer 1.
  • Routen: 32 Touren zwischen 6a und 6c, 13 weitere bis 7c, 1 im Grad 8a.

Unterlegstoan - Fennberg
 

Unter ambitionierten und athletischen Climbern ist Fennberg auf jeden Fall ein Begriff, für Anfänger ist dagegen nichts dabei. Denn die zum Teil stark überhängenden Kalkfelsen erfordern großteils gute Technik, Ausdauer und Biss.

  • Anfahrt: Nach Kurtatsch und Richtung Fennberg, kurz nach dem Gasthaus "Boarenwald" in einer Rechtskurve parken.
  • Zustieg: Über die Straße Richtung Fennberg weitergehen, dann links über die Leitplanke und über einen gesicherten Steig in wenigen Minuten hinunter zum Klettergarten.
  • Routen: 8 Touren  zwischen 6b und 6c, 18 weitere bis 7c, 12 im Grad 8a und 8b.

Garbe - Salurn
 

Der südlichste Klettergarten Südtirols ist gleichzeitig auch einer der kleinsten. Ein Abstecher zu den schattigen, plattigen Kalkfelsen in Salurn lohnt sich vorwiegend für mittelprächtige Kletterer und an heißen Sommertagen.

  • Anfahrt: Nach Neumarkt und weiter Richtung Salurn/Trient, an Laag vorbei und bei einer Kapelle links zur "Baita Garba" abzweigen. Dort parken. 
  • Zugstieg: Ein Schotterweg führt etwa 15 Minuten lang zu den Kletterwänden. 
  • Routen: 1 Tour im Grad 5a, 8 zwischen 6a und 6c sowie jeweils 1 in 7a/b.

Mühlen - Truden
 

Dieses große Klettergebiet mit zwei Sektoren gehört zweifelsohne zu den besten im Raum Bozen und bietet vornehmlich Leistenkletterei auf Kalkstein. Zustiegswege und Wandbasis wurden vor einigen Jahren instand gesetzt. Zu beachten: der Klettergarten befindet sich im Naturpark Trudner Horn

  • Anfahrt: Nach Neumarkt oder Auer, dann weiter nach Montan. Von dort Richtung Glen/Truden bzw. Mühlen/Truden, dann beim Gasthof "Zur Mühle" parken. 
  • Zustieg: Zum unteren Sektor gelangt man vom unteren Ende des Parkplatzes über einen beschilderten Feldweg. Der obere Sektor ist über einen Steig mit der Nummer 12 Richtung Cisloner Alm erreichbar. 
  • Routen: 4 Routen im Schwierigkeitsgrad 3 und 4, 20 zwischen 5a und 5c, 41 weitere bis 6c sowie 1 in 7a.

Hintersegg - Graun
 

Der wohl beste Tipp für Anfänger und gemächliche Kletterer ist im Süden Südtirols dieser Klettergarten in Graun mit vielen einfachen Touren auf Platten oder senkrechten Wänden mit guten Leisten. 

  • Anfahrt: Nach Kurtatsch, weiter Richtung Graun, dort beim "Gasthof Adler" parken.
  • Zustieg: Vom Parkplatz geht man über die abfallende Straße südwärts. In der ersten Linkskurve führt dann ein Steig in etwa 10 Minuten zur Kletterwand. 
  • Routen: 6 Touren im Schwierigkeitsgrad 4, 8 zwischen 5a und 5c und 8 weitere bis 6b.

Marino Stenico - Fondo
 

Dieser Klettergarten liegt zwar schon im Trentino, ist jedoch über den Mendelpass recht bequem erreichbar und daher auch von Südtiroler Klettern recht gut besucht. Insgesamt handelt es sich hier um ein familienfreundliches Kalksteinklettergebiet mit Touren in allen Schwierigkeitsbereichen. 

  • Anfahrt: Von Bozen auf den Mendelpass, nach Fondo, zum See "Lago Smeraldo" und etwa 2 km danach bei einer Schranke parken.
  • Zustieg: Vom Parkplatz dem "Sedarno-Spaziergang" und dann den Schildern zum Klettergarten folgen.
  • Routen: 8 Routen bis 5a, 17 Routen zwischen 6a und 6c, weitere 10 bis 7c.
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