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Dolomiten Höhenweg 9 & 10

Der Dolomiten Höhenweg 9 verläuft als einziger nicht in Nord-Süd Richtung, sondern von Westen nach Osten. Und der Höhenweg 10 befindet sich eigentlich schon gar nicht mehr im Dolomitengebiet.

Er ist aber der längste von allen und nur klettererfahrenen und schwindelfreien Bergsteigern vorbehalten und führt von Bozen über die Nonsberger Alpen und die Brentagruppe bis an den Gardasee.

Dolomiten Höhenweg 9
 

Für die 180 km des Höhenwegs Nr. 9 brauchen Wanderer 14 Tage. Von Bozen geht es mit dem Bus nach Tiers. Von dort zu Fuß weiter durch das Tschamintal und Grasleitental bis zur Tierser Alpl Hütte (4,5 Stunden). Tags darauf geht es weiter zum Passo Duron, zur Plattkofelhütte und auf dem Friedrich Augustweg zur Forcella di Rodella und auf das Sellajoch (3,5 Stunden). Gleich danach geht es auf der Sellajoch-Straße etwa eine halbe Stunde weiter und dann in einer Rechtskurve auf Weg 656 ins Val Lasties zur Forcella d’Antersass und über den Zwischenkofel zur Boèhütte (3,5 Stunden).

Am folgenden Tag weiter von der Boèhütte zum Piz Boè und danach zum Rifugio Franz Kostner a. Vallon, zum Crep de Mont und schlussendlich zum Campolungo Sattel (3 Stunden). Am 4 Tag weiter zum Passo Incisa und zum Rifugio Pralongia und über den Les Pizades Kamm zum Passo Valparola (4 Stunden). Vom Passo an der Straße entlang zum Passo Falzarego und mit der Seilbahn zum Rifugio Lagazuoi. Von dort zur Forcella Col de Bos und über den ausgesetzten Sentiero Astaldi zum Rifugio Pomedes (3,5 Stunden). Am nächsten Tag weiter zum Rifugio Duca d’Aosta und auf den Col Drusciè. Von hier mit der Gondel weiter nach Cortina d’Ampezzo (1 Stunde).

Von Cortina zum Rifugio Mietres mit dem Sessellift und weiter zur Forcella de Zumeles zum Passo San Froca und zum gleichnamigen Rifugio (2,5 Stunden). Vom Rifugio geht es südlich des Monte Cristallo zum Passo Tre Croci und nach Misurina. Dort in den Sessellift und zum Rifugio Col de Varda (3 Stunden). Am Tag danach auf dem Sentiero Bonacossa weiter zum Rifugio Fonda Savio und zur Auronzohütte (4 Stunden). Tags darauf über den Patern Sattel zum Bicacco de Toni und Rifugio Carducci (5 Stunden).

Jetzt kommt der anspruchsvollste Teil: Vom Rifugio Carducci über die Forcella Giralba und über den schwierigen Alpinisteig zum Rifugio A. Berti di Popera (4 Stunden). Von dort am nächsten Tag zur Forcella die Camosci und zum Bivacco Piovan und über die Forcella Rocca di Campo zur Casa Aiarnola und auf den Passo Zovo (4 Stunden). Con da geht es nach Dante di Cadore und zum Zielort Santo Stefano di Cadore (2 Stunden).

Dolomiten Höhenweg 10
 

Die 200 km des Dolomitenhöhenwegs 10 sind in 18 Tagen zu bewältigen. Der gesamte Weg präsentiert sich als schwierig und tückisch. Seine wesentlichen Etappen in groben Zügen:

  • Mendelkammüberschreitung: von Bozen nach Andrian, Personing, Mendelpass, Überetscher Hütte, Rifugio Predàia, Sfruz und Cles.
  • Brenta Durchquerung: von Cles zum Rifugio Peller, Rifugio Graffer al Grostè, Rifugio Tuckett, Rifugio Brentei, Rifugio T. Pedrotti alla Tosa, Rifugio Agostini, Rifugio XII Apostoli, Binio, Larzana, Preore and Zuclo.
  • Überschreitung der Val di Ledro Alpen: von Zuclo zu den Malghe Stabio, Rifugio Pernici, Pieve di Ledro, Rifugio Garda, Magasa, Capovalle, Passo Cavallino, Rifugio Pirlo, Trattoria Colomber und Gardone Riviera.