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Bergbauerhilfe Südtirol

Urlaub und Arbeit – passt nicht zusammen? Doch, und wie! Freiwillige Arbeitseinsätze bei Südtiroler Bergbauern erfreuen sich Jahr für Jahr größerer Beliebtheit.

Zurück zum ursprünglichen Leben, zurück zur Natur und vor allem zurück zum einfachen Leben heißt die Devise, die immer mehr Menschen weg von der Stadt und hinauf zu den Bergbauern lockt – selbst wenn es das Nichtstun der klassischen Ferien hier nicht gibt!

Frühmorgens geht es zu den Kühen in den Stall, danach mit dem Bauern hinaus aufs Feld oder zur Bäuerin in die Küche und Feierabend heißt es erst, wenn die Sonne untergeht. Auf diese Weise erfährt man am eigenen Leib, wie hart das Leben der Bergbauern bis heute ist. Geschenkt wird einem auf dem Bergbauernhof nichts. Auch nicht jenen, die sich für einen unbezahlten Arbeitseinsatz in einem der 300 Einsatzorte in ganz Südtirol entschieden haben. Trotzdem haben in den vergangenen Jahren unzählige Freiwillige einen Arbeitsurlaub bei den Bergbauern verbracht.

Warum das so ist, dafür gibt es vielfältige Gründe. Den freiwilligen Helfer Hansjörg begeisterte etwa die Welt der Bergbauern, die ihm bei Wanderungen vorbei an den Höfen bisher verborgen blieben. Nun weiß er, was es heißt, richtig zuzupacken, bei der Heuarbeit zu helfen, die Kühe zu melken und Bauernhaus und Almen in Schuss zu halten. Ähnlich erging es Matthias, der auf dem Bauernhof Einblick in eine Lebensweise bekam, die man im Tal oder in der Stadt nicht kennt.

Wie wird man freiwilliger Helfer?

Die Anmeldung zu einem Einsatz auf dem Bergbauernhof ist einfach und unbürokratisch und erfolgt über die Südtiroler Bergbauernhilfe, die auch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung für die Helfer abschließt. Für die Arbeit auf dem Bauernhof ist jedoch nicht jeder geeignet. Wichtigstes Auswahlkriterium ist die Überzeugung bzw. der Grund für die freiwillige Hilfe. Den Einsatzbereiten muss klar sein, dass es sich bei der Bergbauernhilfe keinesfalls um nostalgischen Almurlaub, sondern um knochenharte Arbeit handelt, für die man mindestens eine Woche einplanen muss. Vorkenntnisse in der Landwirtschaft sind vorteilhaft, aber nicht zwingend.

Bei der Anmeldung kann man angeben, wo man den Arbeitseinsatz am liebsten leisten möchte. Geholfen wird in erster Linie bedürftigen Bergbauern im ganzen Land. Vor allem von Mai bis Ende Oktober werden dort helfende Hände benötigt, Helfer sind jedoch das ganze Jahr über willkommen.

Wer sich für einen freiwilligen Arbeitseinsatz entscheidet, wird auf jeden Fall nachhaltige Eindrücke mit nach Hause nehmen: vom beschwerlichen Leben in den Bergen, von der Herzlichkeit der Bergbauern, ihrer ehrlichen Art und dem Dank, der vom Herzen kommt. Der ist mehr wert, als jedes Geld!

Weitere Informationen und Anmeldung:

Südtiroler Bauernbund – Verein Freiwillige Arbeitseinsätze
Leegtorweg 8 - Postfach 421 – I-39100 Bozen

Tel.: +39 0471 999 309
info(at)bergbauernhilfe.it
www.bergbauernhilfe.it 

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