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Auf die Weißkugel

Die Besteigung der Weißkugel gilt als eine der großartigsten Hochtouren in den Ostalpen. 1846 wurde der 3.739 m hohe Koloss von den beiden Schnalsern Johann Gurschler und Josef Weittheim erstbegangen.

Zwischen der Erstbesteigung und heute liegen mehr als 150 Jahre und doch hat der Weißkugel nichts von seinem Zauber eingebüßt. Die Gletscherfelder sind zwar etwas zurückgegangen, doch auf dem höchsten Gipfel der Ötztaler Alpen - von Südtiroler Seite aus - zu stehen, ist schon etwas Besonderes. Für diese Gletscherbegehung sind neben Seil, Pickel und Steigeisen auch Eisschrauben empfehlenswert.

Wegbeschreibung:

Ausgangspunkt ist der Innere Glieshof im Matschertal im Vinschgau. Hier kann man parken. Gleich dem breiten Weg 1 zur Materialseilbahn der Matscheralm folgen und dann über freie Berghänge weiter zur Oberetteshütte auf 2.677 m (2,5 Stunden ab Glieshof). Nun den guten Markierungen Richtung Weißkugel folgen. Es geht bald über einen felsdurchsetzten Grat (Hochgang) und dann absteigend zum Matscher Ferner.

Hier Spalten umgehend zu einer Verflachung des Gletschers und rechts in einem Linksbogen hinauf zum Hintereisjoch. Dort beginnt das Matscherwandl, als letzter und steilster Gletscheraufschwung. Weiter geht es über einen flachen Firngrat und zum Schluss über einen ausgesetzten Felsgrat auf den Gipfel (4 Stunden ab Hütte). Vorsicht bei Vereisung des Schlussgrats!

Der Abstiegsweg ist derselbe wie der Aufstieg.

Tourendetails:

  • Länge: 11 Stunden insgesamt
  • Höhenmeter: 1.932 m
  • Schwierigkeit: mittelschwer, jedoch ist gute Kondition nötig
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