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Lustig & wild: Fasching in Südtirol

Laut und schrill, klappernd, schellend, schreiend und stampfend ziehen Zussln und Egetmänner durch die Dörfer. Sie sind einzigartig und furchteinflößend und kommen nur einmal pro Jahr, nämlich zur Faschingszeit, aus ihren Verstecken.

Dann zeigt sich Südtirol wild und ursprünglich und vertreibt wie noch anno dazumal den Winter. In vergangenen Jahrhunderten wurde der Frühlingsbeginn in Südtirol mit fast noch größerer Freunde und Sehnsucht erwartet als heute. Schließlich waren die Winter oft sehr hart, das Essen wurde mitunter knapp und in den langen Winternächten vermuteten die Einheimischen Gespenster und Dämonen.

Um dem Winter den Garaus zu machen, traf man sich im Dorf zu närrischen Umzügen, die Menschen verkleideten sich und vertrieben die bösen Geister, die Kälte und den Schnee mit lautem Geschrei und phantasievollen Masken.

Auch heute noch werden in vielen Südtiroler Dörfern alte Faschingsbräuche gepflegt, auch wenn es im 21sten Jahrhundert nicht mehr so sehr um das Winteraustreiben geht, sondern eher um die Gaudi. Die wohl bekanntesten, urtümlichen Faschingsbräuche sind der Egetmann-Umzug in Tramin und das Zusslrennen in Prad am Stilfser Joch im Vinschgau.

Faschingsfeste in Südtirol

Im Faschingsmonat Februar, vor allem am Unsinnigen Donnerstag, gibt es in Südtirol traditionelle Faschingsumzüge, ebenso wie rauschende, moderne Faschingspartys, zum Beispiel in den folgenden Ortschaften:

  • Prad am Stilfser Joch im Vinschgau: Zusslrennen
  • Tramin im Süden Südtirols: Egetmann-Umzug
  • Obereggen und Welschnofen im Gebiet Rosengarten-Latemar: Faschingsumzüge
  • Schnalstal: Kinderfasching und Faschingsbälle
  • Toblach, Innichen, Sexten im Hochpustertal: Faschingsumzüge
  • St. Ulrich, Wolkenstein und St. Christina in Gröden: Faschingsumzüge
  • In ganz Südtirol: Rosenmontagsbälle