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Dolomiten Höhenweg 5 & 6

Die Dolomiten Höhenwege 5 und 6 sind im Vergleich zu den ersten beiden relativ schwer zu begehen und weisen teilweise ungesicherte Kletterpassagen auf. Trotzdem sind sie absolut empfehlenswert für jene Personen, die große Herausforderungen suchen.

Der Dolomiten Höhenweg 5 (auch Tizian Höhenweg) ist 100 km lang. In 10 Tagen geht man von Sexten nach Pieve di Cadore. Beim Dolomiten Höhenweg 6 hingegen geht es über 190 km von Sappada in den Dolomiten nach Vittorio Veneto in 13-14 Tagen.

Dolomiten Höhenweg 5
 

Vom Dolomitenhof geht es zur Talschlusshütte und zur Zsigmongyhütte. Weiter steil zur Forcella Giralba und hinunter zum Rifugio Carducci. Durch das gleichnamige Tal zur Ponte da Rin und nach Auronzo di Cadore (5 Stunden). Am nächsten Tag die Variante des Hauptwegs bis zum Sessellift nehmen und zum Rifugio Monte Agudo auffahren. Hier weiter zum Rifugio Ciareido und zum Rifugio Baion. Unter den Marmole ausgesetzt zum Rifugio Chiggiato (7 Stunden).

Die nächste Etappe ist sehr schwierig, es gibt keine Schutzhütte auf dem Weg. Von Rifugio Chiggiato über den schwierigen "Sentiero degli Alpini" teils ungesichert zum Bivacco Tiziano und auf einem schönen Höhenweg weiter zum Bivacco A. Musatti (6 Stunden). Von dort am nächsten Tag in Kletteretappen zur Croda Rotta und Col Nero Kamm zur Forcella Vanedel und weiter ins Val Grande und Val di Mezzo zum Bivacco Voltolina (6,5 Stunden). Am nächsten Tag weiter Richtung Norden und auf Weg 280 nach links. Umrundung des Corno del Dogo und dann südwärts zum Dolomiten Höhenweg 4 und zum Rifugio San Marco (4,5 Stunden).

Die weiteren Tagesetappen sind dieselben wir bei Dolomiten Höhenweg 4 beschrieben.

Dolomiten Höhenweg 6
 

Durch wildes Bergland führt der Höhenweg 6. Er beginnt in Sappada/Granvilla. Von da mit dem Bus nach Cima Sappada. Im Valle di Sesis talwärts zum Rifugio Sorgenti del Piave. Über die Forcella Franza zu den Laghi d'Olbe und zum Rifugio Monte Ferro. Von da mit dem Sessellift nach Sappada/Granvilla (6,5 Stunden). Am nächsten Tag durch das Val d’Enghe zum Straßenende und links auf den Passo d Elbel und wieder hinunter zum Rifugio Fratelli De Gasperi (4 Stunden). Tags darauf zur Cas. Clap Piccolo und zur Casere Mimoias. Dann zum Passo Lavardet und durch das Val Frison zum Rifugio Tenente Fabbro (4 Stunden).

Am 4. Tag ins Val si Roda hinunter, dann zum Passo della Mauria und schlussendlich zum Rifugio Giaf (6,5 Stunden). Am nächsten Tag weiter zur Forcella di Cason, zum Bivacco Granzotto Marchi und steil (Eisenleitern) zur Forcella Cimoliana. Auf der anderen Seite hinunter zum Rifugio Perugini (5,5 Stunden).

An Tag 6 zum Rifugio Pordenone und dann steil und ausgesetzt über den Col Cadorin zum Bivacco Giusto Gervasutti (5,5 Stunden). Am nächsten Tag geht es in 2,5 Stunden zur Forcella Podescagno und zum Rif. Casera Laghèt de Sora. Am Morgen wieder weiter zur Forcella Val die Drap und in Kletterei zur Forcella die Cacciatori. Weiter zur Forcella Compol und in mittelschwerer Kletterei zur Schlucht der Cima Preti und zum Bivacco Paolo Greselin (3,5 Stunden). Von da tags darauf in leichter Kletterei zur Forcella dei Frati und weiter über die Forcella Duranno zum Rifugio Maniago (3,5 Stunden).

Am 8. Tag Talbstieg nach Erto und mit dem Bus weiter nach Cimolais zur Übernachtung (2 Stunden). Tag 9 startet mit einer angenehmen Busfahrt nach Cellino di Sopra. Von da zu Fuß weiter in das Valle Chialedina und zur Casere Gravuzza. Weiter zum Passo Valbona und hinunter zum Höhenweg 7. Über das Venàl di Montanès nach San Martino di Erto. Tags darauf über Funes zur Casera Pal, in das Valles Salatis und weiter ins Valle Speralonga. Danach hinauf zur Forcella Lastè und hinunter zum Rifugio C.e.M. Semenza (4,5 Stunden). Am vorletzten Tag geht es im Val de Piera zur Casera Palentina und über den Palughetto zur Casers Pizzoc und zum Rifugio Città Vittorio Veneto.

Die letzte Tagesetappe führt Wanderer über 1.500 Höhenmeter hinab nach Vittorio Veneto.