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Wanderkarten lesen

Auch wenn es nur ein Tagesausflug ist oder man den Wanderweg bereits kennt, eine Wanderkarte im Rucksack kann nie schaden, denn sie erleichtert die Orientierung in den Südtiroler Bergen ungemein.

Karten lesen ist jedoch nicht erst während der Wanderung wichtig, sondern spielt vor allem bei der Tourenplanung eine wesentliche Rolle. Durch die Höhenlinien und Geländeformen, welche auf der Karte genauestens eingezeichnet sind, wird der Streckenverlauf berechnet. Die Karte gibt Auskunft über Schwierigkeitsgrade, Klettersteige, Berghütten, interessante Sehenswürdigkeiten und Bezugspunkte (Gletscher, Gipfel, Ruinen…). Die beiden letzteren dienen vor allem der Orientierung im unwegsamen Gelände.

Besonders wichtig bei den topographischen Karten ist das Ausgabejahr, da sie leider sehr schnell veralten und somit zu Fehlern im Kartenbild führen. Alle Karten und natürlich auch Wanderführer aus Südtirol sollten möglichst aktuell sein. Der Maßstab ist das Verhältnis der Karte zur Realität, und der wird durch den Maßstab bestimmt. Für Wanderer und Skitourengeher sollte eine Karte mit dem Maßstab von 1:25.0000 verwendet werden.

Eine eingehende Beschäftigung mit der faszinierenden Technik des Navigierens im Gelände mit einer Wanderkarte belohnt zum einen mit einer sicheren Heimkehr, zum anderen mit jenem unvergleichlichen Gefühl der Unabhängigkeit und Sicherheit.