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Graukäsenocken

Was man mit dem Südtiroler Graukäse so alles machen kann... Normalerweise kennt man ihn von urigen Berghütten, wo der graue „Stinker“ am liebsten mit Essig und Zwiebeln gegessen wird.

Dass der Käse aus Magermilch aber auch in der gehobenen Küche einen Platz verdient hat, zeigt das Kochbuch „Südtiroler Graukäse genießen“ von Reinhard Steger und Karl Volgger, in dem mehr als 150 Rezepte rund um den Graukäse angeführt sind. Ihr Kochbuch beschreiben die beiden Südtiroler Spitzenköche als „eine Liebeserklärung an ein Stück Ahrntaler Kulturgut, das die Welt der Gourmets zu verzaubern vermag“.

Das Kochbuch präsentiert nicht nur eine große Anzahl an traditionellen und neuen Graukäse-Rezepten, sondern informiert Feinschmecker auch über die Herstellungsweise des berühmten Ahrntaler Käses. Wie lecker Graukäsegerichte sein können, illustriert dieses Rezept aus dem Kochbuch:

Zutaten:

  • 40 g Zwiebel
  • 30 g Butter
  • 80 g Graukäse, schnittfest
  • 150 g schnittfestes Weißbrot, würfelig geschnitten
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 20 g Graukäse, topfig
  • 40 g Butter

Zubereitung:

Zwiebel in Würfel schneiden und in der Butter dünsten. Den Graukäse ebenfalls würfeln und mit der Zwiebel zum Knödelbrot geben. Die Eier mit der Milch verquirlen und mit der Petersilie zum Knödelbrot geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und gut vermengen. Mehr dazugeben und kneten, bis ein Teig entsteht. Mit angefeuchteten Händen Nocken formen.

Salzwasser im hohen Kochtopf zum Sieden bringen, die Nocken ins Wasser geben und jochen lassen. Herausnehmen und auf Tellern anrichten. Mit geriebenem Graukäse bestreuen und die Nocken mit brauner, zerlassene Butter abschmälzen.

Zum Kochbuch:

Reinhard Steger, Karl Volgger (2008): Südtiroler Graukäse genießen. Athesiaverlag.