Telemark – den Ursprung des Skifahrens neu entdecken

Immer öfters findet auf Südtirols Pisten die Telemark- Technik neue Anhänger, welche mit einer beeindruckenden Eleganz und einen gefühlvollen Kontakt zum Ski und zur Abfahrt die Pisten runter carven.

Manchmal fahren Telemärkler mit traditioneller Tiroler Kleidung, Frauen tragen einen Rock und die Männer Knickerbocker Hosen, statt Skistöcke fährt man mit Holzstock.

Der Telemarkschwung wurde 1886 in Norwegen entdeckt, man spricht hier von einem Parallelschwung.  Die Skier sind heute wie beim Alpinski tailliert und können als Pistenski, Tourenski oder Freerideski verwendet werden. Der große Unterschied ist die Bildung, denn nur die Front des Telemarkschuhs liegt fix in der Bildung, die Ferse ist dabei frei.

Die Technik

Der Parallelschwung ist geprägt durch den Ausfallschritt, welchen man durch die freie Ferse (offenen Schuh) machen kann. Man drückt das Knie nieder und Ferse hoch, der Außenski wird nach vorne, und der Innenski nach hinten geschoben.


Vom Massensport weit entfernt

Telemarken ist nicht ganz einfach, man sollte Kraft, Ausdauer und vor allem Gleichgewicht haben um diese alte Sportart zu erlernen.  Trotz gesunder Wachstumsrate ist der Sport weit davon entfernt ein Massensport zu werden.

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