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Stimmungsvoller Vinschger Herbst

Langsam wird es wieder frisch, durch die klare Luft scheinen die Berge zum Greifen nah und wenn sich die Äpfel langsam aber sicher rot färben, ist klar: der Herbst zieht ein im Vinschgau.

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Mit dem Herbst naht die wohl wohligste Jahreszeit überhaupt. Klingt widersprüchlich, ist es aber nicht. Denn jetzt entfachen die Bauern wieder das Feuer in den Holzöfen, damit es in den Stuben fein warm wird, sie braten Kastanien und schenken ihren Gästen frischen Apfelmost und neuen Wein ein. Jetzt wird genossen, was im Frühling blüht.

Törggelen nennt man die herbstlichen Genussabende in ganz Südtirol, die auch im Vinschgau eine lange Tradition besitzen. Ein ähnlich alter Brauch ist der „Sealamorkt“, der zu Allerseelen in Glurns, der kleinsten Stadt in den Alpen stattfindet. Ganz Vinschgau kommt auf dem großen Markt zusammen, man spricht über den Sommer und den Ausgang der Ernte, deckt sich mit Kastanien ein und besorgt sich all das, was man im Vinschgauer Winter so braucht.

Der berühmte Bergsteiger Reinhold Messner hat den Vinschgau einmal mit dem fernen Tibet verglichen und meinte, Landschaften, uralten Brauchtümer und Berge würden sich ähneln. Der Herbst ist sicher ein guter Zeitpunkt, um sich selbst von dieser These zu überzeugen. Denn in keiner anderen Jahreszeit zeigt sich die Region so farbenfroh und kontrastreich: Die schneebedeckten Dreitausender, der stahlblaue Himmel und die rot und gelb leuchtenden Wälder machen das Tal zu einem einzigen Fotomotiv, das keinen Vergleich mit anderen Ländern und Regionen dieser Welt zu scheuen braucht.

Kurzum: Herbst im Vinschgau ist mehr als eine fade Zwischenstation zwischen Sommer und Winter.

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