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Ahornach: Kammerlanders Heimat

In Ahornach hoch über dem Talkessel von Sand in Taufers hat Hans Kammerlander, der bekannte Kletterer und Alpinist, nicht nur das Licht der Welt erblickt, sondern auch die ersten Berggipfel erklommen. Dass so eine Kulisse die Lust am Bergsteigen weckt, ist kein Wunder.

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Das verträumte Dörfchen Ahornach, das im Volksmund seltsamerweise auch „Fochina“ genannt wird, gehört zur Gemeinde Sand in Taufers. Die wenigen Häuser und Höfe liegen auf rund 1.400 Metern Meereshöhe und hier genießt man daher einen sagenhaften Blick auf den weiten Talboden und die umliegenden Berge. Bei schönem Wetter sieht man sogar den Kronplatz und die Dolomiten, deren Felswände weiter im Süden in den Himmel ragen.

Mitten in dieser einmaligen Berglandschaft und zugleich in der harten Welt der Bergbauern ist Hans Kammerlander 1956 geboren. Mit acht Jahren stand er zum ersten Mal auf dem 3.059 Meter hohen Großen Moosstock, dem Hausberg von Ahornach. Bis heute hat er zahlreiche Achttausender im Himalaya und Karakorum bestiegen, ist vom Nanga Parbat sogar mit den Skiern abgefahren und hat sich mit unzähligen Extremtouren, die er zum Teil gemeinsam mit Reinhold Messner unternommen hat, einen Namen gemacht. Seine Heimat ist und bleibt jedoch das idyllische Ahornach.

Treffpunkt für Bergfreunde

Wer die Natur und die Ruhe der Berge liebt, wer im Urlaub möglichst viel Zeit an der frischen Luft und mit sportlicher Aktivität verbringen möchte, der wird von Ahornach sicher nicht enttäuscht sein. Ob Sie nun sofort den Spuren Kammerlanders auf die höchsten Gipfel folgen oder lieber mit gemütlichen Spaziergängen beginnen möchten, in Ahornach und im gesamten Tauferer Ahrntal finden Sie dazu immer genügend Auswahl.

Im Sommer heißt es natürlich Bergschuhe schnüren, um die wildromantischen Täler, die urigen Almhütten und die bis über 3.000 Meter hohen Berge im Naturpark Rieserferner-Ahrn zu erkunden. Empfehlenswert ist beispielsweise die Tour von Ahornach zur Pojenalm, die durch Moore und Feuchtwiesen mit seltenen Pflanzenarten führt.

Wer noch höher hinaus will und wagemutig genug ist, kann sich dank der hier herrschenden, besonderen Windbedingungen als Paragleiter oder Drachenflieger in die Lüfte schwingen. Das wundervolle Tauferer Ahrntal aus der Vogelperspektive zu sehen, ist garantiert ein unvergessliches Erlebnis. Ein bodennäheres, doch nicht minder aufregendes Abenteuer sind auch die Rafting- und Canyoning-Touren, die vor Ort von mit professionellen Führern angeboten werden.

In der kalten Jahreszeit hingegen stehen im Tauferer Ahrntal alle Zeichen auf Skifahren. Das nächste Skigebiet ist jenes am Speikboden und die dortigen Pisten sind für die ganze Familie bestens geeignet. Für winterliche Abwechslung ist in der Umgebung dank Langlaufloipen, Rodelbahnen und Möglichkeiten zum Snowrafting, Eisklettern und Wintergolfen ebenfalls bestens gesorgt.

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