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Geschichtliches zu Kaltern

Die ältesten archäologischen Funde, die man in Kaltern gemacht hat, stammen aus der Jungsteinzeit. So wurde beispielsweise bei Klavenz ein Steinkammergrab entdeckt.

Orte in der Region

Siedlungsspuren aus der frühen und mittleren Bronzezeit zwischen 1.700 und 1.300 v. Chr. fand man auf den Hügeln der Leuchtenburg und der Laimburg. Auch der Vipernbühel in der Fraktion Altenburg konnte als vorgeschichtlicher Siedlungsplatz nachgewiesen werden, ebenso dürfte jene Stelle, an der sich die Ruine St. Peter befindet, schon sehr früh besiedelt worden sein.

Lassen Sie sich überraschen von den Besonderheiten der reizvollen Landschaft, der mediterranen Vegetation und von der engen Wechselbeziehung, die hier zwischen Mensch und Natur besteht. Lassen Sie sich verzaubern von der abwechslungsreichen Flora, die in Kaltern gedeiht: von Wein- und Obstbäumen über Feigen-, Maulbeer-, Mandel- und Olivenbäumen bis hin zu Palmen, Zypressen, Mispeln, Magnolien und Oleander.

Das Ortsbild von Kaltern selbst wird vom so genannten „Überetscher“ Stil geprägt, dessen Blütezeit in den Zeitraum zwischen 1550 und 1600 fällt. Damals wurde der Ortskern weitgehend umgebaut, wobei viele Baumeister aus dem Süden in Kaltern tätig. Zu jener Zeit war eine gewisse Italianität modern, die besonders von der aus der Toskana stammenden Landesfürstin Claudia von Medici und ihrem Sohn Erzherzog Ferdinand Karl favorisiert wurde.

Tatsächlich erinnert der „Überetscher“ Stil immer wieder an die toskanische Bauweise: Zinnen bewehrte Mauern, stein- und marmorgerahmte Türstöcke und Fensterbögen, verzierte Portale und Erker, Doppelbogenfenster mit schlanken Mittelsäulen, Sandstein-Arkaden, Loggien, Veranden und Freitreppen sowie geschlossene Innenhöfe. 

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