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Ab in die Südtiroler Sommerfrische

Von der Hitze der Stadt hinauf ins kühle Mittelgebirge: Im Sommer kann es in den großen Städten Bozen und Meran schon mal so richtig heiß werden.

Die besten Mittel gegen die drückende Hitze: ein Sprung ins kühle Nass oder auch eine Seilbahnfahrt in Richtung Sommerfrische. Letzteres hat für die Stadtbewohner schon eine recht lange Tradition.

Denn schon Anfang des letzten Jahrhunderts flohen die bessergestellten Bozner Bürger von der Stadt ins kühle, in weitaus höher gelegene Mittelgebirge. Dabei kamen ihnen die Bergbahnen, die ebenfalls in dieser Zeit errichtet wurden, zugute: In wenigen Minuten brachten sie die Sommerfrischler weg aus der brütend heißen Stadt hinauf auf über 1.000 m Meereshöhe.

Was damals galt, gilt heute umso mehr. Rund um Bozen gibt es gleich vier Personenseilbahnen. Die älteste unter ihnen ist die Kohlerer Seilbahn, die seit 1908 Einheimische wie Touristen auf knapp 1.200 m Höhe nach Kohlern transportiert, wo sie ein wahres Paradies erwartet – mit vielen Wanderwegen und kleinen Gasthöfen inmitten schönster Mischwälder.

Ebenfalls im Bozen startet die Rittnerbahn in Richtung frische Luft. Sie ist in den letzten Jahren renoviert und ausgebaut worden und feierte 2009 ihre Neueröffnung. In die Sommerfrische kommt man hier nun in nur 11 Minuten. Nostalgiefahrten mit dem alten „Rittnerbahnl“ gibt es immer noch bis nach Klobenstein auf dem Ritten. Jenesien und die Mendel sind die beiden weiteren Sommerfrischedestinationen in der Umgebung von Bozen. Die Mendelbahn war die erste elektrisch betriebene Bahn Tirols und gilt bis heute als steilste und längste durchgehende Standseilbahn Europas.

Auch von Meran aus erreicht man ohne größere Mühe frischere, höher gelegene Regionen. In Partschins befindet sich die Talstation der neuen Texelbahn, die Sommerfrischler und Wanderer auf den 1.544 m hohen Giggelberg bringt. Interessantes Detail hierbei: die Texelbahn kommt ohne Zwischenstütze aus.

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