Wandern im Vinschgau

Wanderung zu Füßen von König Ortler

Die Ortler Region ist etwas für geübte und konditionsstarke Wanderer: Höhenmeter um Höhenmeter ziehen sich hier Wanderwege, Felsenpfade und Klettersteige nach oben und sie ziehen sich durch Lawinengräben, Schneefelder und über Scharten. Wandern am Ortler ist Abenteuer pur.

Die hier beschriebene hochalpine Hüttenwanderung beginnt in St. Gertrud und führt bis ins nahegelegene Trafoi.

Die Wanderung

Die Hüttenwanderung beginnt bei der alten Kirche in St. Gertrud (1850 m). Wanderer schlagen hier  Weg Nr. 4 ein und queren die Wiege, die Kössler Wasser und erreichen über das Knappenloch und dem Aussichtspunkt Schöpfgraben den Höhenweg Nr. 4a zum Langenstein. Auf diesem Weg geht es über die Marltmoröne und über zahlreiche schweißtreibende Kehren hinauf zur Tabaretta Hütte auf 2556 m.

Nach einer kurzen Rast wandern Bergsteiger über die Bärenkopfscharte auf 2871 m und über einen ausgesetzten Felsenpfad. Von hier genießt man einen sagenhaften Ausblick ins Suldental. Über wenige Serpentinen geht es nun  zur Payerhütte auf 2039 m, wo der Normalanstieg für die Ortlerbesteigung beginnt.

Zurück geht es auf demselben Weg bis zur Scharte. Hier schlagen Wanderer bei der Weggabelung Weg Nr. 185 ins Trafoital ein und gehen bei der nächsten Weggabelung links auf Weg Nr. 186 Richtung Bergl-Hütte. Hier geht es über den Tabaretta Grat und über einen Lawinengraben weiter zur Berglhütte (2188 m). Der weitere Abstieg führt über Kehren zu den Hl. Drei Brunnen und nach Trafoi. Zurück nach St. Gertrud geht es mit Privatauto oder Linienbus.

Insgesamt dauert die Wanderung 6 Stunden. Der Höhenunterschied von 1180 m im Aufstieg und 1500 im Abstieg ist nicht zu unterschätzen.





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