Wein und mehr: Urlaub in Kaltern

Südtirol zeigt sich wohl nirgends so sinnlich mediterran wie in Kaltern: Zypressen, Olivenbäume und Weinreben säumen die hügelige Landschaft und der wärmste Badesee der Alpen lädt zum Schwimmen, Surfen, Bootsfahren und Sonnenbaden ein.

Die an den Süden angelehnte Landschaft in Kaltern lädt zu unzähligen Wanderungen und Spaziergängen durch die Weinberge ein, zu den Spaziergängen zu historischen Ansitzen und in nette Cafès, denn auch die Siesta gehört zum Süden Südtirols zum Urlaub dazu! Lassen Sie sich einladen zu einem Gläschen des berühmten Kalterer Sees oder Vernatsch.

Urlaub in Kaltern und Umgebung

Im Weinmuseum in Kaltern können Sie mehr erfahren über die historische Entwicklung der Winzer, das "Wimmen", die Fassbinder und vieles mehr. Auch ein Besuch in einer der vielen Kellereien loht sich.

Wenn Sie lieber hoch hinaus wollen, dann fahren Sie am besten mit der Mendel-Standseilbahn auf die Mendel hinauf. Die Seilbahn wurde Anfang des Jahrhunderts in nur eineinhalb Jahren erbaut und galt damals als technische Meisterleistung. Doch noch heute zählt die Mendelseilbahn in Kaltern in Südtirol zu den steilsten und längsten Standseilbahnen weltweit. Angst brauchen Sie jedoch keine zu haben, sondern freuen Sie sich lieber über das herrliche Panorama, das Sie erwartet!

Kaltern am See in Südtirol

Geschichte zu Kaltern am See

Kaltern am See - Südtirol
Die ältesten archäologischen Funde aus Kaltern stammen aus der Jungsteinzeit: Bei Klavenz wurde beispielsweise ein Steinkammergrab entdeckt. Siedlungsspuren der frühen und mittleren Bronzezeit (1700 bis 1300 v. Chr.) fand man auf den Hügeln der Leuchtenburg und der Laimburg. Der Vipernbühel in der Fraktion Altenburg konnte als vorgeschichtlicher Siedlungsplatz nachgewiesen werden. Auch jene Stelle, wo sich die Ruine St. Peter befindet, dürfte schon sehr früh besiedelt worden sein.

Lassen Sie sich überraschen von den Besonderheiten der reizvollen Landschaft, die mediterrane Vegetation, das Leben in den Feuchtgebieten und die enge Wechselbeziehung zwischen Mensch und Landschaft. In Kaltern gedeihen neben Wein und Obst auch Feigen-, Maulbeer-, Mandel- und Olivenbäume, Palmen und Zypressen, Mispeln, Magnolien und Oleander.

Das Ortsbild von Kaltern wird vom Überetscher Stil geprägt. Die Blütezeit dieses Baustils fällt in den Zeitraum von 1550 bis 1600. Damals wurde der Ortskern weitgehend umgebaut, viele Baumeister aus dem Süden waren in Kaltern tätig. Zu jener Zeit war eine gewisse Italianität modern und wurde besonders von der aus der Toskana stammenden Landesfürstin Claudia von Medici und ihrem Sohn Erzherzog Ferdinand Karl favorisiert.

Tatsächlich erinnert der Überetscher Stil mitunter an die toskanische Bauweise. Typische Merkmale sind: zinnenbewehrte Mauern, stein- und marmorgerahmte Türstöcke und Fensterbögen, verzierte Portale und Erker, Doppelbogenfenster mit schlanken Mittelsäulen, Sandstein-Arkaden, Loggien, Veranden und Freitreppen sowie geschlossene Innenhöfe. Im Innern der Gebäude gruppieren sich die Räume zumeist symmetrisch um einen großen Flur oder Mittelsaal.


Der Kalterer See

Kaltern am See

Surfen am Kalterer See

Ein Badesee mit einem klingenden Namen weit und breit: Kalterer See. Umgeben von Reben, Wald und Schilf liegt der Kalterer See, eingebettet in einer tiefen Senke zwischen dem Mendelgebirge im Western und dem Mitterberg im Osten.

Allzugroß ist er nicht: rund zwei Kilometer lang und einen breit. Diese begrenzte Fläche (147 Hektar) führt natürlich zu Einschränkungen bei der Benutzung. Wegen seiner geringen durchschnittlichen Tiefe von vier Metern ist er der wärmste Badesee des Alpenraumes, der von Mai bis September die Badehungrigen verwöhnt.

Fischer, Surfer, Naturschützer, Segler, Bade- und Bootsfreunde schreien da oft um die Wette. Jeder will das größere Stück Kuchen vom Kalterer See abschneiden.


Ortschaften rund um Bozen


Unterkünfte und Angebote in Kaltern




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