Wandern im Eisacktal

Auf dem Lindenweg von Mühlbach nach Meransen
1774 erstmals erwähnt, ist der Lindenweg von Mühlbach nach Meransen wohl einer der ältesten und beeindruckendsten Pflasterwege Südtirols und gleichzeitig einer der wenigen, der bereits zu Attilas Zeiten begangen wurde.

Denn auf der Flucht vor dem Hunnenkönig sind die drei burgundischen Prinzessinnen Aubet, Cubet und Querre bis nach Säben gekommen und flohen später weiter bis nach Meransen. Völlig erschöpft und mit den Kräften am Ende brachen sie in der Mitte des Weges zusammen. Wie durch ein Wunder tat sich jedoch plötzlich eine Quelle auf und verhalf den drei Jungfrauen zur Flucht. Die Quelle ist heute noch nicht versiegt. Zur Erinnerung steht dort eine kleine Kapelle, der Ort nennt sich Jungfernrast.

Die Wanderung

Der durchwegs recht steile Lindenweg trägt durchwegs die Markierung 12 und beginnt im Dorfzentrum von Mühlbach. Nordwärts geht es ans obere Ende des Dorfes bis zu einer engen Straße und einem letzten Hof. Über Holztreppen kommt man zum Einstieg auf den eigentlichen Weg, der jetzt bis zur Meransner Straße in lichtem Wald und auf nicht gepflasterten Weg führt. Nach Überquerung der Straße ist der Weg zunächst kurz eben, wird bald immer steiler und ist nun mit großen Granitpflastersteinen gesäumt. Nach gut zwei Stunden gelangen Wanderer über ein letztes Wiesenstück nach Meransen. Zurück geht es am besten mit der Seilbahn.

Der Weg ist sehr sonnig, besser nicht in der Mittagszeit begehen. Außerdem ist er steil und nichts für konditionsschwache Wanderer.


Urlaub in Mühlbach






Tourismusverein Klausen Ferienregion Eisacktal