Wandern im Eisacktal

Fantastische Almentour: von Lüsen zu den Kreuzfeldwiesen

Die Lüsener Alm ist die weitläufigste Almfläche Südtirols und bildet zusammen mit der Rodenecker Alm ein lohnendes Wanderrevier. Sanfte Almwiesen, tiefe Wälder, die Aussicht auf die kantigen Gipfel der Dolomiten und Sarntaler Alpen sowie unzählige Wanderwege und lohnende Wanderziele. Was will man mehr?


Die Kreuzfeldwiesen sind ein sagenumwobenes Stück Land: den Namen sollen die Wiesen von einem kleinen Geist haben, einem „Hottile“. Das Hottile soll Mäher und Recherinnen teuflisch schikaniert haben. Im Zorn haben diese dann ihre Sensen und Rechen kreuzweise übereinander geworfen und verscheuchten so das böse Hottile und gaben der Bergwiese ihren Namen.

Die Wanderung

Ausgangspunkt ist der Parkplatz oberhalb des Kompatschhofes um Weiler Flitt bei Lüsen. Dort folgen Wanderer dem Forstweg Nr. 2/10 mit der Beschilderung „Kreuzwiese“. Dabei kann die Forststraße auch abgekürzt werden, in dem Wanderer mittelsteil nach oben wandern. Auch 1620 m teilt sich der Weg und Ausflüger schlagen Wanderweg Nr.2 ein und erreichen bald die Almhänge. Hier folgen Wanderer auf 1860 m bei einer weiteren Wegteilung den Forstweg Nr. 2a  und gelangen auf ebenem Weg durch Wiesen und Wälder das Wiesentälchen mit dem Putzerbach und anschließend das Ziel der Wanderung, die Kreuzwiesenhütte auf 1925 m. Von dort genießt man einen atemberaubenden Blick auf die Lüsener Almwelt und auf den mächtigen Peitlerkofel.
Zurück geht es entweder auf demselben Weg oder sehr steil über die Gostalm, das Jungfraubrünnl und den Weiler Rungg, von wo man nach 45 minütigem Fußmarsch wieder zum Ausgangspunkt kommt.
Insgesamt benötigt man für die problemlose Wanderung etwa 3 Stunden.


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