Wandern im Eisacktal

Von Klausen nach Kloster Säben

Kloster Säben wurde einst als Akropolis Tirols bezeichnet und steht seit Jahrhunderten auf einem markanten Felshügel oberhalb von Klausen im Eisacktal. Das Kloster wird noch heute von einigen Nonnen bewohnt und ist nicht nur ein beliebtes Wanderziel, sondern für viele auch Ort der Zuflucht und der Ruhe.
Kloster Säben umfasst drei Kirchen und ist von einer von Zinnen bewehrten Ringmauer umgeben. Einst war Säben eine bischöfliche Burg. Auf dem Weg zum Kloster kommen Wanderer an der Burg Branzoll vorbei.

Die Wanderung

Die Wanderung startet im Zentrum des Dürerstädtchens Klausen auf dem Weg Nr. 1. Er ist gut markiert, Wanderer verfehlen ihn bestimmt nicht. Über recht steile Steinstufen erreicht man zunächst die Burg Branzoll. Sie ist nicht zugänglich. Über einen gepflasterten Wallfahrerweg geht es hinauf und bald zum höchsten Punkt der Wanderung, der Heiligkreuzkirche. Bis dahin sind Kulturinteressierte nur 35 Minuten lang unterwegs.
Auch wenn es eher ein Spaziergang denn eine Wanderung ist, ist der Weg zum Kloster sehr lohnend. Man überblickt das liebliche Städtchen Klausen mit dem Eisack mittendurch von oben und lernt ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Klosterkultur kennen. Wandern in Klausen ist ein nachhaltiges kulturelles Erlebnis.


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