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Andreas Hofer

Andreas Hofer – Volksheld, Märtyrer und Freiheitskämpfer – gehört zweifellos zu den bekanntesten Südtirolern aller Zeiten.

Für all jene, die dennoch nicht genau wissen, von wem hier die Rede ist: Im Jahre 1809 hat er als Schützenleutnant quasi im Alleingang mit einer Reihe weiterer Schützen die Franzosen und die Bayern aus Tirol vertrieben und dem Land für kurze Zeit wieder die Freiheit gebracht. Lange vergangener Mythos für die einen, für die anderen eine historische Wahrheit, die bis heute ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl nach sich zieht.

Ob die historische Figur Andreas Hofers tatsächlich genau jene war, die heute in Geschichtsbüchern beschrieben wird, mag dahin gestellt sein. Was er auf jeden Fall war: Landwirt, Wirt, Viehhändler und Familienvater im Passeiertal, der als Oberkommandant der Schützenkompanien am Kampf gegen Franzosen und Bayern beteiligt gewesen sein. Futter für die Legenden rund um seine Person gab sicher der geschichtsträchtige Verrat durch Franz Raffl und die anschließende Erschießung in Mantua. Dort soll der wackere Tiroler – nachdem die Soldaten bei der ersten Salve nicht trafen – gesagt haben: „Ach, ihr Franzosen, was schießt ihr schlecht!“

Was ist nun Realität, was reiner Mythos? Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums hat man sich besonders  2009 eingehend mit Andreas Hofer uns seiner Geschichte befasst und versucht, das historische Bewusstsein für die Zeit des Tiroler Freiheitskampfes zu schärfen. Klar ist: Hofer war eine heimatstiftende Figur in der Geschichte Tirols. In seine Zeit fällt das Gelöbnis der Treue an das Herz Jesu und an Tirol, das noch heute gefeiert wird, er als Südtiroler hat in Nordtirol als Tiroler gekämpft, in einem Tirol das heute ganz den Vorstellungen der Europaregionen entspricht.

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