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Die Trostburg bei Waidbruck

Wer sich auf die Spuren des Sängers und Dichters Oswald von Wolkenstein begeben möchte, für den ist ein Ausflug auf die Trostburg allemal lohnenswert. Oberhalb von Waidbruck liegt auf einem Felssporn in östlicher Hanglage die großartige Burganlage, deren Geschichte bis in das 12. Jahrhundert zurück reicht.

Um 1173 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, war das Schloss nahe Waidbruck noch Sitz eines “Cunrat de Trosperch” (Konrad von Trostberg) der den Herren von Kastelruth entstammte. Im folgenden Jahrhundert ging das Schloss für fast 600 Jahre in den Besitz der Grafen von Wolkenstein- Trostburg über, den Vorfahren des spätmittelalterlichen Dichterkomponisten Oswald von Wolkenstein (1377 – 1445), der hier aufgewachsen ist.

Zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert wurde die Schlossanlage großzügig erweitert und im 17. Jahrhundert unter dem Grafen Engelhard Dietrich von Wolkenstein-Trostburg im Stile der Renaissance umgebaut. Seit 1981 ist die Trostburg im Besitz des Südtiroler Burgeninstitutes, das sich um die Restaurierung und Erhaltung der historischen Mauern einsetzte und die Burg öffentlich zugänglich machte.

Besucher können in der sehr gut erhaltenen Burganlage im Eisacktal romanische Tür- und Fensterbogen, gotische Wehanlagen, prunkvolle Säle und Getäfel aus dem 16. und 17. Jahrhundert, Einrichtungsgegenstände aus der Renaissance bewundern, sowie die größte Weinpresse Südtirols bestaunen. Die Trostburg ist Sitz der Dauerausstellung „Burgen- Bauwerke der Geschichte“.

Öffnungszeiten und Führungen:

  • Gründonnerstag bis Ende Juni: 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr
  • Juli und August: 10.00, 11.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
  • September bis Ende Oktober: 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr

Weitere Informationen:

Burgfrieden-Weg 22, Waidbruck
Tel.: +39 0471 654401
Web: www.burgeninstitut.com

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