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Fischburg in St. Christina

Das Schloss am Fuße des Langkofels trägt seinen Namen, da es in seiner Umgebung einst zahlreiche Fischteiche gab. Angler sind hier heute kaum noch unterwegs – dafür umso mehr Berg-, Natur- und Panorama-Liebhaber auf der Suche nach Ruhe und Erholung.

Die im Renaissance-Stil gehaltene Fischburg ist auch als Castel Gardena bekannt und liegt zwischen St. Christina und Wolkenstein – unweit des Grödner Bachs und der berühmten Saslong-Skipiste. Erbaut wurde sie zwischen 1622 und 1641 von Graf Engelhard Dietrich von Wolkenstein-Trostburg und lange Zeit diente sie als Gerichtssitz von Wolkenstein. Ihrer wehrhaften Erscheinung zum Trotz war sie als Sommerresidez und Jagdschloss gedacht.

Ende des 18. Jahrhunderts verkam Schloss Fischburg mehr und mehr. Auch als es die damaligen Besitzer – stets aus der hiesigen Grafenfamilie – den Gemeinden von Wolkenstein und St. Christina schenkten, um darin ein Armenhaus einzurichten, ändert das nichts am zunehmenden Verfall  im Gegenteil. Erst in den 1920ern, als der Baron Carlo Franchetti aus Venedig das Anwesen erwarb und es außen wiederherstellte sowie mit neuer Einrichtung aus Gröden und ganz Südtirol versah, kehrte der alte Glanz in die Fischburg zurück.

Bis heute befindet sich die Fischburg in Gröden im Besitz der Venezianischen Adelsfamilie, daher ist sie für Besucher nicht zugänglich. Im Sommer jedoch, anlässlich der Veranstaltungsreihe valgardenaMusika, finden immer wieder Konzerte in den herrlichen Schlossgärten statt. 

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