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Zip Line

Nur Fliegen ist schöner! Helm auf und festgezurrt, Klettergurt noch einmal nachjustiert, eingeklinkt und noch einmal tief durchgeatmet.

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Zur Abwechslung geht es heute in den Bergen bei St. Vigil mal nicht nach oben, sondern nach unten. Wohl deshalb fühlen sich die Beine wie Gummi an. Schließlich erwartet uns eine rund 3 km lange Stahlseilkonstruktion, auf der wir 400 Höhenmeter nach unten sausen und das zum Teil 100 m über dem Talboden. Unter uns sind Häuser, Autos und Menschen, die wie Ameisen aussehen.

Im Sommer 2008 hat in St. Vigil in Enneberg in den Dolomiten die bislang größte Zip Line Europas eröffnet. Zip Line – schnell erklärt handelt es sich dabei um geprüfte Stahlseile, die zwischen Fixpunkten gespannt werden. Dann genügt es, sich per Schraubkarabiner in die Rollen ans Seil zu hängen und schon geht das luftige Vergnügen los: Adrenalin, der Wind in den Haaren, die Geschwindigkeit, die Tiefe unter einem und der Boden, der immer näher kommt.

Doch keine Sorge: die gesamte Stahlkonstruktion ist geprüft und absolut sicher! Vorkenntnisse oder besonderes Können sind für den abenteuerlichen Höhenflug nicht nötig. Nach einer kurzen Einführung wird man von den Zip-Line-Begleitern ins Seil eingeklinkt und auf der anderen Seite auch wieder sicher abgebremst. 

Wer meint, solche Zip Lines seien eine Erfindung der letzten Jahre, um aus den Bergen eine Art Vergnügungspark und Disneyland zu machen, irrt. Denn ihre Geschichte geht rund 150 Jahre zurück, auch wenn die Seile zuerst nicht zum Vergnügen gespannt wurden, sondern um Material und auch Menschen zu transportieren. Vor 30 Jahren entstand dann die erste Zip Line in Australien, wo wichtige Güter per Stahlseil in unwegsames Gelände rutschten. Auch über viele Schluchten in Costa Rica führen solche Transportseile.

Weitere Informationen:

Adrenaline x-treme Adventures
Tel: +39 331 41 88 007
E-Mail: info@adrenalineadventures.it

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