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Die berühmten Drei Zinnen

Die markanten Drei Zinnen sind – wie das gesamte Gebiet der Sextner Dolomiten – 2009 zum Weltnaturerbe ernannt worden.

Orte in der Region

Schon weitaus länger gelten sie allerdings als das Aushängeschild der Südtiroler Bergwelt  und für Alpinisten als wahre Klassiker. Wir verraten Ihnen etwas mehr über das weltbekannte Dreigestirn, darunter auch den ein oder anderen Wandertipp.

Geografisches

Die Drei Zinnen bilden die Grenze zwischen den Provinzen Südtirol und Belluno (Veneto), was "Besitzansprüche" auf beiden Seiten mit sich bringt. Die berühmten Nordwände, in denen seit Anbeginn des Alpinismus Geschichte geschrieben wurde, befinden sich jedoch auf Südtiroler Seite.

Zugänge

Alle Wege führen zu den Drei Zinnen! In der Tat gibt es mehrere Wege, um die berühmte Felsformation zu erreichen. Der kürzeste ist jener über die Auronzo-Hütte, zu der man von Misurina aus mit dem Bus oder Auto (Streckenmaut) gelangt. Etwas länger ist der Zustieg über das Rienztal kurz vor Schluderbach zwischen Toblach und Cortina. Der landschaftlich eindrucksvollste Weg startet hingegen im Fischleintal in Sexten.

Zinnen-Daten

Die Drei Zinnen erheben sich auf schütteren Geröllfeldern. Die Große Zinne in der Mitte ist 2.999 m hoch, die Kleine Zinne 2.857 m und die Westliche Zinne 2.973 m. Die Erstbesteigung der Großen Zinne erfolgte durch Paul Grohmann, Franz Innerkofler und Peter Salcher im Jahr 1869 über den Normalweg, die erste Nordwanddurchsteigung gelang 1933 Emilio Comici. 2008 meisterte Thomas Huber alle drei Nordwände innerhalb von 24 Stunden.

Panoramen

Den wohl besten Ausblick auf die Nordwände der Drei Zinnen hat man vom Paternkofel. Der Auf- und Abstieg zu diesem benachbarten Gipfel führt durch Tunnels und Stollen aus dem ersten Weltkrieg sowie über einen kurzen Klettersteig. Durch Gucklöcher und von oben sieht man die Drei Zinnen in ihrer ganzen Pracht.

Urlaub im Land der Drei Zinnen: Das Hochpustertal und speziell die Gegend um Sexten bezeichnet sich gern als Land der Drei Zinnen. Innichen, Toblach und eben Sexten gehören schon lange Zeit zu den bekanntesten und beliebtesten Urlaubsorten im östlichen Teil Südtirols, schon in Zeiten der Habsburger Monarchie wählten Adelige die Gegend für die Sommerfrische. Der Bergtourismus begann schließlich nach dem 1. Weltkrieg.

Weitere Informationen:

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